Über die Schreibmaschine – von Max Scharnigg

Der Autor Max Scharnigg hat auf seinem Blog einen kleinen Aufsatz über die Schreibmaschine veröffentlicht, den er im September 2014 für die Süddeutsche Zeitung geschrieben hat.

Seit einigen Monaten steht in der Redaktion der britischen Tageszeitung Times ein Lautsprecher, aus dem fortwährend nur ein Geräusch kommt: das Klappern von alten Schreibmaschinen, die metallwarme Tastenmusik des vorigen Jahrhunderts. Sie soll die Redakteure nostalgisch stimulieren, und je weiter der Arbeitstag im Newsroom fortschreitet, desto schneller werden die soufflierten Anschläge, sie werden bis zur Deadline ein anfeuerndes Crescendo. Am Ende dann ertönt das alles erlösende Bing! Fertig. Eine nette Idee, eine englische Pointe, mit der man der Virtualität des Nachrichtenhandwerks, seiner modernen Nicht-Haptik eine kleine Sentimentalität entgegensetzen will.

Weiterlesen hier: Über die Schreibmaschine.

Paul Auster und seine Schreibmaschine

©  Rowohlt

© Rowohlt

Es gab mal eine Zeit, da hatte ich einen kurzen, heftigen Flirt mit den Werken von Paul Auster. Auslöser waren die von ihm und Wayne Wang inszenierten Filme „Smoke“ (1995) und „Blue In The Face“ (1995).

Die Filme kamen heraus, als ich mich in einer schwierigen Phase befand, ihre Melancholie fand ich damals sehr erfrischend (Melancholie und erfrischend – Mann, muss ich damals kaputt gewesen sein) und bereichernd. Also kaufte ich mir die (Dreh)Bücher dazu und „Mr. Vertigo“. Aber wie gesagt, es war nur ein kurzer Flirt. Ich fand den Schreibstil zwar sehr ansprechend, konnte aber den oft ins Unspektakuläre verlaufenden Geschichtssträngen nicht so viel abgewinnen. Allerdings ist meine Meinung jetzt auch schon über 20 Jahre alt und Auster hätte da durchaus das Recht auf eine neuerliche Überprüfung meines Urteils.

Auf der Suche nach Geschichten, Filmen und Liedern, die sich mit der Schreibmaschine beschäftigen, stieß ich nun auf „Die Geschichte meiner Schreibmaschine“ von Paul Auster, die erstmals 2002 in den USA veröffentlicht wurde. Es handelt sich nicht wirklich um einen Roman, mehr um eine Kurzgeschichte, vielleicht sogar nur einen Aufsatz, die Auster seiner Schreibmaschine widmete. Darin beschreibt er, wie nach einem längeren Auslandsaufenthalt 1974 in die USA zurückkehrte und feststellen musste, dass seine kleine Hermes-Schreibmaschine (die Vermutung liegt nahe, dass es eine Hermes Baby ist) stark beschädigt wurde.

Damals chronisch pleite, bekam er von einem Freund für 40 Dollar eine mechanische Olympia Reiseschreibmaschine, die seit 1962 bei dem Freund herumstand. Und seitdem – so Auster – habe er seit 1974 jedes Wort, das er geschrieben hat, auf dieser Schreibmaschine getippt. (Leider kann ich nicht genau erkennen, um welches Modell es sich da handelt – falls also jemand Hinweise geben möchte… Immer her damit!)

Einmal verfiel Auster in Panik, als sein kleiner Sohn unabsichtlich den Zeilenschalthebel abbrach (Wie das ein 2-Jähriger genau macht, frage ich mich schon – aber unglückliche Zufälle gibt es viele). Auster brachte seine Olympia voller Sorge zu einer Werkstatt, die den Hebel wieder anlötete. Seitdem ziert eine Narbe die Maschine – und macht sie dadurch auch wieder unverwechselbar.

Und so zogen die Jahre ins Land. Die Techniken für Schriftsteller änderten sich, doch Auster blieb seiner mechanischen Schreibmaschine treu, wie er in seinem Buch schreibt.

Die einzige Alternative war eine elektrische Schreibmaschine, aber ich mochte die Geräusche dieser Geräte nicht: das ständige Surren des Motors, das Summen und Klappern loser Teile, den hektisch vibrierenden Puls des Wechselstroms in meinen Fingern. Mir war die Stille meiner Olympia lieber. Sie fasste sich gut an, sie arbeitete reibungslos, sie war verlässlich. Und wenn ich nicht in die Tasten hieb, war sie stumm.

Das heißt aber nicht, dass die Olympia Auster treu blieb. Denn der Rest des Essays widmet sich auch dem Maler Sam(uel) Messer, einem Freund von Paul Auster, der für das Buch mehrere Ölgemälde, Bleistiftzeichnungen (manchmal – aber nicht zwingend – mit dem Autoren drauf) und eine Plastik von Austers Schreibmaschine lieferte. Und wie der Maler laut Auster von der Schreibmaschine immer besessener wurde.

auster

Es ist eine Dreiecksgeschichte, die Auster da beschreibt – und wohl auch auf der ihm fremd gehenden Schreibmaschine abgetippt hat. Obwohl ihm seine Olympia wichtig ist, gewährt er ihr diese Freiheit, schreibt mehr aus der beobachtenden Position heraus.

Die Affäre währt nun schon einige Jahre, und ich hege den Verdacht, dass die Gefühle von Anfang an auf Gegenseitigkeit beruht haben.

Ich gebe zu, mir ist das unheimlich…

Anscheinend ist Auster zufrieden, wenn seine Schreibmaschine zufrieden ist und funktioniert. Seinen Aufsatz beendet er am 2. Juli 2000. Anschließend dürfte er das Manuskript Sam Messer gegeben haben, und der Maler wählte nach dem Text Bilder aus bzw. fertigte auch welche an. Die Gemälde wirken stark expressionistisch, manche Farbkleckse sind so dick aufgetragen, dass sie allein auf dem Foto schon sehr plastisch wirken. Ich denke, wenn man vor dem Original steht, möchte man direkt die gemalten Tasten drücken.

Messer selbst hat seine Arbeit an dem Buch anscheinend am 10. September 2001 beendet, zumindest hat er seine Widmung so datiert – also am Vorabend des neuen, weltumspannenden Krieges. Ein komisches Gefühl, das einen beschleicht, wenn man das letzte Ölgemälde von Messer in dem Buch sieht. Die Olympia Schreibmaschine vor einem New-York-Panorama mit dem World Trade Center.

Irgendwie erinnert mich das an Ryan Adams Liebeserklärung „New York, New York“. Das Video dazu wurde vier Tage vor 9/11 gedreht. Wie flüchtig doch positive Stimmung sein kann…

Seit das Buch „The Story of My Typewriter“ 2002 in den USA erschien und 2005 ins Deutsche übersetzt wurde, ist natürlich viel Zeit vergangen. Jahre, in denen Paul Auster sich ja vielleicht doch noch entschließen hätte können, auf den Computer umzusteigen. Dem dürfte aber nicht so sein, denn im Februar 2015 erzählte er in einem Interview der dpa (Deutsche Presseagentur):

„Ich bin einer der wenigen Menschen auf der Welt, der sich von all dem fernhält. Ich habe keinen Computer und kein Handy. Ich habe mich einfach irgendwann entschieden, dass ich diese Sachen nicht machen muss – E-Mail zum Beispiel. Ich schreibe per Hand und tippe es dann mit einer Schreibmaschine ab, die benutze ich immer und es funktioniert. Die Schreibmaschine macht meine Hände stark, vom Computer bekomme ich Schmerzen.“

Rodja

Type-In in Wien – so war’s…

Gut, ich gebe es zu. Es ist vielleicht nicht die klügste Idee, am (gefühlt) heißesten Tag des Jahres ein Type-In auf der Sonnenseite der Praterstraße zu veranstalten. Aber ich muss sagen, es hat mir trotz der 38 Grad Außentemperatur sehr gut gefallen.

Die Location Supersense im Dogenhof, die Blitzdichterin Nicola Gold empfohlen hat, war goldrichtig.

Little Venice in Vienna

Little Venice in Vienna

Gekommen sind Nicola Gold, unser Schweizer Ehrengast Georg Sommeregger (der eigentlich ein Österreicher ist) und meine Wenigkeit. Ein bisschen später stieß auch der Schriftsteller Herbert Maurer samt Anhang dazu. Es wollten noch ein paar mehr kommen, aber vermutlich war es denen zu heiß. (Von einem weiß ich, dass sein Auto zusammengebrochen ist.)

Aber was ist das Supersense eigentlich? Ist es a) ein Café, b) ein Tonaufnahmestudio, c) ein Vintageshop mit sehr interessanten Papierwaren (selbst geschöpft oder antiquarisch), d) ein Museum zum Anfassen, e) ein Musikgeschäft, oder g) es trifft eh alles zu?

Wer g) angekreuzt hat, liegt nicht falsch. Hin- und hergerissen zwischen Herumstöbern in denkmalgeschützen Mauern und Plaudern mit den anderen Schreibmaschinen-Fans verbrachte ich zwei tolle Stunden in einem stimmigen Ambiente.

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Ebenfalls gekommen sind natürlich auch „unsere“ Maschinen. Zwei Hermes Babys, eine Princess 300, eine Brother (deren Bezeichnung ich mir nicht so genau gemerkt habe) und natürlich das Glanzstück – die Remington Noiseless 7 von Nicola Gold. Das gute Ding aus den 1930ern ist ja nicht unbedingt für den mobilen Einsatz gedacht, deswegen hat sich Georg erlaubt, Nicola eine Hermes Baby als Reisegeschenk dazu lassen. (Höre ich da ein „Awwwwwwww“?)

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Und dann kam es zum Wett-Tippen. Fünf Minuten einen Text abschreiben. Komisch, eigentlich dachte ich, dass ich ganz gut tippen kann – aber nach den fünf Minuten habe ich gemerkt, dass sich doch ein leichter Krampf in der Hand breit macht. Georg hat gnädigerweise gemeint, dass wir alle Sieger wären. (In Wirklichkeit war er der Schnellste – und ich Zweiter. Ich sag nur eins: Revanche!).

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Übrigens gibt es von Nicola eine Schallplatte im Supersense. Eine der ersten Aufnahmen, die hier durchgeführt wurden – und zwar das Tippen auf einer Schreibmaschine.

Im Großen und Ganzen ein sehr nettes, entspanntes erstes Treffen hier in Wien/Österreich. Und das nächste Mal sollte es bei kühleren Temperaturen stattfinden. Und vielleicht kommt ja noch der eine oder andere Schreibmaschinen-Fan hinzu.

Rodja

Georg, Nicola und Rodja

Georg, Nicola und Rodja

Auch die Jugend zeigt sich von der Schreibmaschine begeistert

Auch die Jugend zeigt sich von der Schreibmaschine begeistert

Einladung zum ersten Wiener Type-In

Deine Schreibmaschine fühlt sich einsam? Das muss nicht sein.

Komm doch zum 1st. Type-In Wien (gleichzeitig: 1. österr. Type-In) ins Supersense am 22. Juli 2015! Und nimm Deine Schreibmaschine – falls vorhanden – gleich mit!

Das Erste Wiener Type-In ist DAS Treffen für Gleichgesinnte und Neugierige. Zum Plaudern, Philosophieren und Austauschen von Erfahrungen. Auch hoher Besuch aus der Schweiz hat sich angekündigt.

Sogar einen kleinen, sportlichen Wettbewerb gibt es: In Anlehnung an das legendäre 24-Stunden-Rennen von Le Mans gibt es das nicht minder spektakuläre 5-Minuten-Wetttippen von Le Leopoldstadt. Typewriters.ch hat sich sogar bereit erklärt, einen Überraschungspreis zu stiften.

Ein Tisch ist schon mal reserviert. Um den Platzbedarf noch besser einzuschätzen, ist ein E-Mail gern gesehen: schreibmaschinist@gmx.at

Rodja

Flyer by Georg Sommeregger

Flyer by Georg Sommeregger

Bret Easton Ellis liebäugelt mit der „Typewriter Edition“

Persol… uh, das weckt Erinnerungen. Ende der 80er, Anfang der 90er bekam ich eine solche Sonnenbrille geschenkt. Ich. Der uncoolste Typ überhaupt, der gerade so das Gleichgewicht auf dem Skateboard halten konnte, lange Haare hatte und Heavy Metal hörte. Ja, damals bedeutete das noch Ausgrenzung, vor allem, wenn man schon in den 80ern damit angefangen hatte, Klassik UND Heavy Metal zu hören. Aber trotzdem war ich dankbar, endlich mal eine Sonnenbrille zu bekommen. Obwohl sie für mein damaliges Gesicht vielleicht zu groß war. Und mit dem Motorradhelm später sah ich erst recht aus wie Puck die Stubenfliege. Aber ich mochte sie sehr. Sehr flexibel, sehr zuverlässig.

Aber deswegen betreibe ich ja nicht diesen Blog hier.

©  Persol / Luxottica

© Persol / Luxottica

Dieser Blog soll das Interesse an der Schreibmaschine erwecken. Ein Ding, das bis vor einigen Jahren noch sehr gebräuchlich war. Doch jetzt? Jetzt hat sie mehr einen Kultstatuts. Sie ist eine Ikone geworden, die man heutzutage (vermeintlich) nicht mehr wirklich braucht. Insofern sollte man als Schreibmaschinen-Fan eigentlich recht dankbar sein, wenn eine Brillen-Marke wie Persol dem Arbeitsgerät mit der Typewriter Edition sogar eine Sonder-Modellreihe widmet. Eine Hommage, sozusagen. Und mit Bret Easton Ellis („American Psycho“, „Less Than Zero“, „The Rules Of Attraction“, „Imperial Bedrooms“) konnte man sogar einen namhaften US-Autoren als Testimonial gewinnen.

©  Persol / Luxottica

© Persol / Luxottica

Für die Kampagne wurde Ellis auf den Hügeln von Los Angeles fotografiert. An seinem Schreibtisch oder auf einer Terrasse sitzend – und das in den verschiedenen Stadien des Arbeitens als Schriftsteller. Er nimmt die leeren Seiten in Angriff, verwirft eine Passage oder beendet das letzte Kapitel. Die Thematik setzt sich auch im dazugehörigen Werbeclip fort. Und ich muss sagen, zumindest filmisch wurde die Schreibmaschine in den letzten Jahren nicht mehr so stylish in Szene gesetzt wie hier.

Allerdings frage ich mich… Ist Ellis wirklich ein Schreibmaschinen-Benutzer? Wenn ich danach suche, finde ich eigentlich immer nur Verweise auf die Kampagne von Persol.

Soweit ich gesehen habe, blitzt einmal kurz die Marke Underwood bei der Schreibmaschine auf. Kann jemand aber das exakte Modell benennen?

©  Persol / Luxottica

© Persol / Luxottica

Zu der Brillen-Kollektion gehören jeweils zwei Sonnen- und Korrekturbrillen. Doch was ist nun so schreibmaschinenmäßig an der „Typewriter Edition“ von Persol? Nun, zum einen haben die Bügelenden ein strahlenförmiges Motiv, das auf die schräg verlaufenden Typenreihen hinweist.

© Persol / Luxottica

© Persol / Luxottica

Zum anderen wurde laut Presseaussendung der Schrifttyp „American Typewriter“ verwendet, um den Namen der Kollektion in die Innenseite der Bügel einzugravieren.

Weiters sollen der mit feinen Gravuren verzierte Metallsteg und die Nieten an die Buchstaben der alten Tastaturen erinnern. (Gut, bei den vorher genannten Merkmalen komme ich ja noch mit, aber das letztgenannte Feature übersteigt meine Fantasie doch etwas.)

© Persol / Luxottica

© Persol / Luxottica

Ich habe auf die US-Site von Persol verlinkt, da die deutschsprachigen Links ins Leere führen. Es gibt bei der „Typewriter Edition“ mit „Finish The Story“ auch eine Art Schriftsteller-Wettbewerb in mehreren Sprachen. Um was es da genau geht bzw. was man gewinnen kann, konnte ich jedoch nicht herausfinden.

Rodja

INFO: www.persol.com/usa/campaign/typewriter-edition

K-JiL: „Typewriter“

"The Comfort Zone 2" by K-JiL

„The Comfort Zone 2“ by K-JiL

Bei der Suche nach aktuellen Medienbeiträgen zur Schreibmaschine bin ich auch über den Song „Typewriter“ des US-HipHoppers K-JiL gestolpert. Das Lied ist auf seinem im Juni erschienen Konzeptalbum „The Comfort Zone 2“, dem Nachfolger des 2012 erschienen „The Comfort Zone“.

Okay, HipHop ist nicht so meins, aber der Song „Typewriter“ hat ganz definitv etwas. Allein die Pause, die K-JiL im Refrain „Just wanna typewrite my… life“ setzt, ist ein Killer. Und dass eine Schreibmaschine vorkommt, ist da noch ein Bonus. Wie auch bei Harald Baumgartners „boahoart & bazwoach“ (hier vorgestellt) ist die Schreibmaschine nicht nur einfach ein nettes Accessoire im Clip, sondern ein wichtiger Bestandteil des Liedes. Während aber Baumgartner die Schreibmaschine als Taktgeber des Liedes nutzt, hat K-JiL einen ganzen Song über sie geschrieben. Der 27-Jährige ist ein großer Fan vergangener Zeiten und der TV-Mysteryserie „The Twilight Zone“, wie er gegenüber den Schreibmaschinisten erklärte. Dementsprechend unheimlich ist auch die Geschichte: Ein Schriftsteller in der Schreibkrise kauft von einem seltsam aussehenden Mann eine Smith-Corona Sterling. Schon bald erkennt er, dass alles, was er (Anmerkung: nicht gerade sehr professionell, eher mehr so PC-gewohnheitsmäßig) tippt, real wird: Die nette Wohnung, der Butler, die hübsche Lady, die ihm teuren Wein einschenkt… Doch das Glück währt nur kurz, denn jemand anderer hat seine begehrlichen Blicke auf die Schreibmaschine geworfen.

Die Smith-Corona gehört K-JiL persönlich. Er hat die Schreibmaschine um ungefähr 30 Dollar auf Craigslist extra für den Dreh gekauft. Und irgendwie hat es ihm das Ding angetan, wie er den Schreibmaschinisten erzählte: „It actually seems pretty fun to type on it. I love the sound of the keys! I had fun shooting the video, mainly for that reason. Would be nice to type up song lyrics on it.“

Auch zur Schreibmaschine, die im Clip im Hintergrund auftaucht, weiß K-JiL etwas zu erzählen. Das Video wurde in New York gedreht, wo K-JiL seit 2010 lebt und seine musikalische Karriere verfolgt. Als Set fungierte die Wohnung eines Freundes, der Geräte auseinandernimmt, um dann ein einziges Gerät zusammenzubauen. Die Schreibmaschine im Hintergrund ist so ein Unikat. (Anmerkung: Hm, klingt nach einem Fall für die Schreibmaschinisten.)

© Dimitri Mais Photography

© Dimitri Mais Photography

Weiters schrieb K-JiL noch:

„Thanks for reaching out. I’d be totally fine with you introducing my clip. And no, I can’t properly type on a typewriter. But I’m really fascinated by the older eras, from the 1940’s, 50 and 60’s. I’m highly intrigued by the devices they used, their entertainment in comparison to our „entertainment“ today and even the food they ate.

The song, „Typewriter“ is from my latest album based on Rod Serling’s „The Twilight Zone“ (1960’s), which is my absolute favorite show ever. I could just watch the show and gaze at the background, the actors and of course, the typewriters. I saw an episode where a writer was using a typewriter and I fell in love with how it looked, how it was used, etc. now, I see so many funky, cool looking typewriters that I wanna eventually collect.

The whole album is a concept album and „Typewriter“ focuses on my artist who is in another dimension. He’s playing a poor writer who desires to be wealthy like his friends and is offered a publishing deal. So he buys the typewriter from the creepy guy, who promises him fame and fortune with the typewriter. The rest is history. He realizes that it grants him the desires of his heart, until his rival steals it from him and he loses everything. The Smith-Corona in the video is mine. It was a bit difficult finding a typewriter that I thought was gorgeous enough to star in the video. I’m pleased with this one and would like to collect more, maybe even learn how to actually use it one day.

Thanks for telling us your story, K-JiL.

Rodja

INFO: https://k-jil.bandcamp.com/; K-JiL auf Facebook: https://www.facebook.com/KJIL88

PS: Da ich etwas zu faul zum Übersetzen bin, lasse ich hier mal K-JiLs Antwort auf meine Fragen unübersetzt. Zum einen können die deutschsprachigen Leser so gut Englisch, dass sie es verstehen werden. Zum zweiten habe ich auch einige User aus Übersee, die sich wiederum freuen, wenn sie Englisch lesen. ;-D