Jason schreibt auf einer UNIVERSAL

Und schon geht es los mit der neuen Rubrik „… schreibt auf einer…“. Als ersten Gastautoren konnte ich einen lieben Kollegen aus der Arbeit gewinnen, der sich vorläufig nur unter dem Pseudonym Jason M. Wodopadowitsch* zu erkennen gibt. Jason schreibt auf einer UNIVERSAL**. Wie es dazu kam – und warum er seinen Namen nicht nennen will, erfahrt Ihr hier.

Da Wülde auf seiner Maschin‘

Warum ich in Zeiten von wunderbar handlichen Laptops mit tollen Schreibprogrammen und Apps mit wachsender Begeisterung auf einem mechanischen, knallorangen Kasten herumhacke?

Meinem fortgeschrittenen Lebensalter geschuldet – die meisten Erzählungen beginnen mit: „Vor zwanzig (dreißig) Jahren, da…“ -, hole ich etwas weiter aus.

Für all jene, die an dieser Stelle einen starken Drang verspüren, sich noch schnell ein paar Katzenvideos reinzuziehen, gleichzeitig Mails zu checken und auf Facebook zu posten, dass der Bigmac heute ein bisschen fad geschmeckt hat, und schließlich hat Justin Bieber ja auch ein neues Äffchen oder umgekehrt, gerne auch die Kurzversion meiner Antwort: Es warat wegen dem Internet. Tschüss, hat mich sehr gefreut!

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Kung Fu Master

Noch da? Na gut, zur Strafe ein kleiner, nerd(v)iger Exkurs in die 1980er: Als Gymnasiast musste ich, Gott*** sei Dank, keinen Maschinschreibkurs machen. Natürlich konnte ich dieses handwerkliche Manko, Kenner sprechen vom Adler-Suchsystem, erst viel später mühsam und auch nur halbwegs wieder ausmerzen. Füllfeder, Filz-, Tusche- und Bleistifte genügten für sämtliche Schmierereien, die mir in den Sinn kamen. Eine Schreibmaschine juckte mich damals gar nicht. Was mich als Schüler in der Unterstufe interessierte, hatte auch Tasten, war aber an einen sehr großen, kastenförmigen Monitor angeschlossen und wurde mit einer Datasette (Computerdaten auf einer Kassette!) oder einem Diskettenlaufwerk betrieben.

Alles, was man auf dieser klobigen Tastatur schrieb, waren Befehle wie LOAD oder RUN, um pixelige 2D-Figuren nach gefühlten zehn Minuten zum wenig geschmeidigen Herumhüpfen zu bringen. Richtig, liebe Junggebliebenen, ihr erinnert euch, Commodore 64 hieß das Spielzeug dieser Generation, zumindest für ein paar glückselige Jahre voller Kung Fu Master, Winter Games oder Ghosts ’n Goblins. Ich selbst besaß zwar keines dieser Wundergeräte, hatte aber einige Freunde, denen ich freiwillig beim Spielen aushalf.

Seminare und Bukowski

Sprung in die 1990er. Fleißiger Publizistik-Student, wie ich einer war, legte ich mir für (Pro-)Seminararbeiten eine formschöne, schwarze, flache elektronische Schreibmaschine mit einem einzeiligen Display zu. Warum weiß ich eigentlich nicht mehr, was aus ihr wurde? Beaaauuuuty! Was war denn eigentlich sonst noch in den 90ern? Dank dieses feinen Displays hatte man jedenfalls die Möglichkeit, etwas in genau einer digitalen Zeile zu korrigieren, noch bevor sie aufs Papier gedruckt wurde – ein durchaus praktisches Gimmick, wollte man als ungelenker Tipper nicht ständig mit Tipp-Ex hantieren. Ich erinnere mich, wie angenehm sanft der Anschlag war, kein Vergleich zu der Hämmerei mit mechanischen Geräten, wo meine dünnen Schreiberfingerchen (besonders die armen kleinen) schon nach zwei Absätzen „Aua“ machten.

Nächtens sind auf dieser Maschine einige alkoholschwangere Gedichte und Shortstories (Prost, lieber Hank Chinaski!) passiert, von denen die meisten einem geistigen Kurzschluss meinerseits zum Opfer gefallen sind, auf den ich hier nicht weiter eingehen werde. Immerhin haben einige Schnipsel das literarische Gemetzel überlebt. Besonders eine recht schräge, unvollendete Novelle hat mich – unter anderem – vor ein paar Jahren dazu inspiriert, mich an einem Roman zu versuchen.

Dabei hat sich zunächst nie die Frage nach dem Schreibgerät gestellt. Ich verwendete viele handschriftliche Notizen (Füllfeder, schwarze Tinte, Moleskine-Bücher) und übertrug sie direkt in den Laptop.

Ob dieser angefangene Roman jemals vollendet wird? Wie bitte, soll ich das wissen? Ich bin Schreib-Masochist. Ich neige dazu, nur unter externem Druck – also knallharte Deadlines unter Androhung der Prügelstrafe (der Betreiber dieses Blogs ist hier besonders gnadenlos) – zu funktionieren, was das Fertigstellen von Texten betrifft. Und wer sich dann auch noch leicht ablenken lässt, hat in der heutigen Zeit einen mächtigen Gegenspieler, der einen auf Schritt und Tritt verfolgt und keine Ruhe gibt.

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Online ist man nie allein

Hallo Internet! Um es mit dem großen Alltagsphilosophen Homer J. Simpson auszudrücken, ist das Internet (bzw. der Alkohol) „Ursache und Lösung aller Probleme“. Aber ich will der digitalen Version von Marjorie, der allwissenden Müllhalde der Fraggles, nicht Unrecht tun. Das WWW, und ich schmeiße jetzt einfach einmal alle anderen elektronischen Ablenkungen wie Videospiele dazu, hat unser Leben ja auch bereichert und ich finde Katzen super. Aber für den Prozess des Schreibens muss ich Jonathan Franzen recht geben, der sagt „It’s doubtful that anyone with an internet connection at his workplace is writing good fiction.“

Sprung in die Gegenwart. Vergeblich habe ich über die Jahre verschiedene Apps und Programme auf meinem jeweiligen Laptop installiert, die bei der Konzentration auf eine Sache helfen und nicht gebrauchte Programme blockieren sollen. Da gibt es doch glatt eigene Programme mit Countdowns, die wie eine nervige Eieruhr ticken und beim Konzentrieren helfen sollen. Die Lächerlichkeit dieses Unterfangens war mir im Prinzip von Anfang an bewusst. Jetzt, wo ich das hier niederschreibe, bin ich direkt peinlich berührt. Irgendwelchen Gadgets die Verantwortung für chronische „Prokrastrinitis“ und ADD (steht in diesem Fall nicht für den Flughafen Addis Abeba, sondern für Attention Deficit Disorder) zuzuschieben und nebenbei immer neue Software zu installieren ist wie Semmelbrösel auf Spatzen zu werfen und zu erwarten, dass sie sich gefälligst zusammenreißen und auf das Abendessen warten.

Ich begann nachzudenken. Was, wenn wirklich schon die physische Anwesenheit von elektronischen Geräten und Gadgets im Arbeitszimmer schuld daran waren, dass ich beim Schreiben nichts weiterbrachte? Nein, ich habe nicht alle elektrischen Leitungen aus den Wänden gerissen und bin nicht mit der Aluhaube auf dem Kopf und dem Schmetterlingsnetz in der Hand auf Strahlenjagd gegangen.

Aber der Gedanke, von jeglichem internetfähigen Gerät abgekoppelt zu arbeiten, erschien mir einen ernsthaften Versuch wert. Und fast zwanzig Jahre nach dem mysteriösen Verschwinden meines Schreibgeräts aus der Studentenzeit kam mir immer öfter die gute, alte Schreibmaschine in den Sinn. Und der Zufall, oder die Vorsehung, oder – richtig, das Wappentier der Pastafari – mischte gleich kräftig mit.

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Die Schreiborange

Voriges Jahr entdecke ich bei einem meiner Freunde auf einer bekannten Chat-App am Smartphone ein neues Profilfoto. Eine Totale auf eine knallorange Schreibmaschine. Aha, interessant. Beim nächsten Treffen spreche ich ihn beiläufig darauf an und mir nichts, dir nichts, ist die Maschine bei mir zu Hause – leihweise. Er brauche sie ja nur manchmal, eigentlich nur zum Etikettieren von Marmeladengläsern. Nach ein paar Wochen durfte ich die UNIVERSAL doch tatsächlich mein Eigentum nennen. Selten habe ich mich über ein Geschenk so gefreut. Danke, Bernd!

Es schien, als würde diese Retro-Orange meine Abwehrkräfte gegen die bösen Mächte der Ablenkung sogleich stärken. Zu jener Zeit wollte ich den Romanstoff einmal probeweise auf ein Drehbuch übertragen. Und ich muss sagen: Es hat gleich geflutscht. Sicher, eine kleine Umgewöhnungsphase gibt es. Schön jede Taste nacheinander betätigen, das Tippen geht nicht so fließend und überlappend wie auf der Computertastatur, ohne dass sich die Buchstabenhämmerchen (so heißen die doch?) ineinander verkeilen. Und dass das Farbband recht schnell in eine Richtung durchgetippt ist, beschert am Anfang immer wieder ein Aha-Erlebnis.

Auch die Erkenntnis, dass man das Farbband dann nicht herausnehmen und mit einem Bleistift zurückspulen muss, kommt nicht von allein. Diese kleinen Gabeln, durch die das Band läuft, kann man bewegen, oho, und dann geht einfach alles wieder retour. Ein Farbband kann man ja ziemlich oft beackern, bevor… ja bevor man ein neues bei Amazon bestellt. Die wachsende Nachfrage von kaufkräftigen Hipstern macht’s wohl möglich, dass man sich anno 2015 keine Sorgen um den Nachschub für antiquierte Technologien, den Weiterbestand des Vollbarts und Hornbrillen machen muss.

Wie ist es nun, nach so langer Zeit auf einem eigentlich technisch komplett überholten System zu arbeiten? Keine Formatierungsmöglichkeit, man muss einen Hebel betätigen, um in die nächste Zeile zu wechseln und die Wörter am Zeilenende sind fast immer abgehackt, weil nach dem Erklingen des Glöckchens gehen sich nur mehr vier oder fünf Zeichen aus.

Im Rausch der Geschwindigkeit

Was mich fasziniert, und warum diese Art des Schreibens für mich so gut funktioniert? Ich liebe die Geräusche, die Haptik, den Geruch von Maschinenöl. Und wenn man einmal im „Flow“ ist, dann geschieht so etwas wie eine mentale Rückkoppelung, dann treibt der klappernde Rhythmus von selbst den Text voran wie ein Schlagzeuger eine Band und der/die Front(wo)man schrei(b)t die Worte wie in Trance hinaus.

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Vor meinem inneren Auge sehe ich Jack Kerouac, wie er 1951 manisch, wie besessen, drei Wochen lang auf einer aus einzelnen Seiten zusammengeklebten Endlos-Papierrolle dahinhackt, bis das Manuskript von „On the Road“ fertig ist. Speed kills? Kommt darauf an, wen man fragt. Lemmy Kilmister ist fast 70, und der hat das Zeug schaufelweise…! Aber das ist eine andere Geschichte. Jack schrieb jedenfalls, als wäre er hinterm Steuer eines dieser Autos gesessen, mit denen er und Neal Cassidy aka Dean Moriarty von Küste zu Küste gebraust sind.

Natürlich geht es beim Schreiben nicht nur um den Geschwindigkeitsrausch. Komischerweise ist mir aber aufgefallen, dass die Seiten irgendwie schneller herausflattern und den Output erhöhen. Aber eben: Nicht nur. Manchmal ist es einfach beruhigend, vor diesem altertümlichen Ding zu sitzen und dem zarten Klang von Metal-LPs zu lauschen. Was auf das Papier kommt, sieht ursprünglich aus, nicht so verdammt perfekt, stylisch geordnet und von der Korrekturfunktion unterjocht. Der Text auf der Schreibmaschine ist irgendwie ungehobelter, wie der whiskysaufende Bruder vom seitengescheitelten Macbook-Sebastian, der Gedichte über ungesüßten koffeinfreien Mocca-Vanilla-Milchkaffee schreibt.

Beim lautstarken Schreiben scheint es mir, als könnte ich die Gedanken dazu zwingen, kontinuierlich nach vorne zu schauen und dass sie nicht wie beim elektronischen Pendant einen auf literarischen Lemming machen und ständig versuchen, sich selbst zu formatieren. Nein. Auf diesem gelben Blatt – ja, ich schreibe auf gelbem Papier, das beruhigt mich irgendwie und löst sehr elegant die Angst vor dem leeren weißen Blatt – ist die Marschrichtung vorgegeben. Keine Müdigkeit vorschützen, auch der Takt will eingehalten werden. Marsch! Von links nach rechts, klack-klack-klack und TING! und klack-klack-klack in die nächste Zeile und im Laufschritt bis zum Ende der Seite.

Abtauchen im Strom

Klingt vielleicht auch ein bisschen manisch und besessen, und ich habe auch ein wenig übertrieben, aber das Tippen auf der UNIVERSAL-Orange hilft tatsächlich. Dieses beständige Klappern lässt mich eintauchen in den Strom des Bewusstseins, bei dem man nicht mehr Nachdenken muss und wenn man wieder auftaucht um nach Luft zu schnappen, weiß man oft nicht mehr, wohin es einen getrieben hat.

Die Schreibmaschine hat einen fixen Platz in meinem privaten Arbeitsalltag gefunden. Ich verwende sie, um Gedanken zu ordnen, Ideen und Konzepte ohne Rücksicht auf Fehler und sonstige Verluste einfach und schnell zu Papier zu bringen. Und es macht kindliche Freude, eine vollgetippte Seite rauszuziehen aus der Walze, verkehrt auf den Tisch zu legen und die nächste einzuspannen.

Die wahre Schreibarbeit verrichte ich nach wie vor auf dem Laptop. Es wäre mir einfach zu anstrengend, immer alles nachzutragen und doppelt schreiben zu müssen. Zumindest, was dieses eine Großprojekt betrifft, bei dem erst Dutzende Dateien auf der Festplatte entworren und miteinander abgeglichen werden wollen, um vielleicht, vielleicht irgendwann einmal ein rundes Ganzes zu ergeben. Das nächste Mal schwinge ich mich vielleicht besser gleich auf die Maschin‘ und schaue nicht mehr zurück.

Jason M. Wodopadowitsch*

* Erraten, das ist ein Pseudonym. Ich lüfte meine wahre Identität erst dann, wenn ich diesen Roman fertig habe, der wahrscheinlich nie fertig wird
** Anmerkung Rodja: Ich nehme ja an, dass die UNIVERSAL ein Klon einer bestehenden Schreibmaschine ist, die das Versandkaufhaus UNIVERSAL als Eigenmarke verkauft hat. Ein bekannter Schreibmaschinenexperte meint, dass die Spur des Originals nach Japan führt. Sobald ich näheres weiß, werde ich es hier anführen.
*** oder halt Fliegendes Spaghettimonster, meine Güte!

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Über Die Schreibmaschinisten

Journalist, Indie-Film-Fan(atiker), Möchtegern-Autor und Schreibmaschinist
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6 Antworten zu Jason schreibt auf einer UNIVERSAL

  1. schmasch schreibt:

    Schade, schade – hat Herr Wopopodadiwitsch doch glatt vergessen dem geneigten Leser zumindest mit ein paar Andeutungen zu füttern welche Handlung zu erwarten ist von seinem Erstlingswerk. Schreibt er einen Thriller, eine Komödie, eine Liebesschnulze oder ein Familienepos? So recht mag nichts davon passen zu dem feuerroten Spielmobil, dem Japanimport in Orange. Andererseits kommt es ja nicht auf die äusseren Werte an, wie wir Alle wissen.

    Nun denn, Dreierlei möchte ich an dieser Stelle vorbringen: Erstens sei gedankt für die vielen Worte, die zu lesen durchaus angenehm und erheiternd war, zweitens sei gemeckert, dass die Neugierde auf den Inhalt des Romanes völlig unbefriedigt blieb und drittens sei noch angemerkt, dass der wahre Meister der Selbsttäuschung nicht von so etwas Banalem wie Katzenvideos und Facebook ablenken lässt vom Schreiben. Das wäre ja verwerflich!
    Nein, der zivilisierte Schreiberling von heute erwischt sich selbst dabei, wie er zu später Stunde immer noch im Internet recherchiert über Schreibmaschinen und deren Wartung und Pflege und wie er die Blogs der gleichgesinnten Schreibmaschinisten liest. Das vermittelt ihm denn zumindest einen Hauch von Legitimität – den Justin Bieber einfach nicht mitbringen vermag, egal was er macht und sagt.

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  2. Jason M. Wodopadowitsch schreibt:

    Sehr geehrte(r) schmasch,
    Ihr Interesse ehrt mich, aber Neugierde an diesem Machwerk kann nur in einer herben Enttäuschung enden. Würde man diese psychedelische Romantik-Abenteuerschnulze verfilmen wollen, wären Hans Moser, das Krokodil vom Kasperl und Herbert Fux die Idealbesetzung. Also besser nicht.
    Nichts für ungut und Salve!
    Ihr JMW

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    • Hej! Mich würde das Buch auch interessieren!

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    • schmasch schreibt:

      Sehr geehrter Herr Wopopodidadiwitsch,
      herzlichen Dank für Ihre Stellungnahme.

      Nun, denn haben wir doch jetzt eine An- und Aussage. Psychadelische Romantik-Abenteurschnulze. Das gibt doch schon einmal ein gewisses Bild ab. Definitiv nicht das Schlimmste, was ich mir vorstellen kann.

      Dass die Idealbesetzung entweder bereits verstorben oder noch nie am Leben war, möchte ich jetzt bewusst nicht weiter interpretieren. Die tiefen Gründe hierfür kennt sicher nur der Autor alleine.

      Dass es ein Werk ist, das besser nicht verfilmt werden sollte, sagt ja nichts über die Qualität aus. Ich kenne fast keine Romanverfilmung, die nicht besser nie produziert worden wäre. (Sorry… Ich weiss, ihr seid fast alle vom Film hier … Mea culpa)

      Im Übrigen war und bin ich der Meinung, dass jeder Roman, der zu Ende geschrieben wird, immer ein hohes Maß an Respekt verdient. Selbst wenn die Qualität unterirdisch sein sollte. (ich las solche schon gelegentlich)

      Denn es gehört einfach viel dazu, so etwas bis zum Ende durchzuziehen. Und über Geschmack kann man ja sowieso streiten bis zum letzten Tag.

      Glauben Sie ruhig ein wenig mehr an sich selbst und an Ihren Roman, Herr Wopidadi-didelwitsch. Es wird Ihnen nicht schaden, Sie werden sehen.

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      • JMW schreibt:

        Werter schmasch,
        ich danke für die aufmunternden Worte. Aber ein Ziel ist mit den morbiden Castingplänen irgendwie schon erreicht. Die Erwartungen an das Machwerk sollen ja so tief in Bodennähe sein, dass nicht einmal ein David Hasselhoff in Bestform einen Limbo darunter schafft, ohne dass ihm der Burger aus der Hand fällt. Und von da unten aus gesehen wäre sogar ein einziger Leser, der es durch das erste Kapitel schafft, ohne im Zeitraffer zu vergreisen, ein bombastischer Megaerfolg. Damit kokettiert zumindest ein Möchtegern-Autor, der gerade wieder zuviel im Internet, anstatt….
        Ihr JMW

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      • schmasch schreibt:

        Werter Herr W.,
        unbeabsichtigt einer weiteren Ablenkung Ihres kreativen Processes möchte ich abschliessend anmerken: Sollten Ihre Fähigkeiten beim Schreiben eines Romanes nur zu einem Zehntel an die Fähigkeiten herankommen, was das Kokettieren angeht, so ist der Nobelpreis für Literatur bereits so gut wie in der Tasche.
        In der Ihrigen, versteht sich.

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