„The Underwood Typewriter“ von Fionn Regan

And I’m changing the ribbon in this old Underwood

Ich stehe auf Punk. Auf Metal. Auf österreichische Bands. Auf Klassik. Ja, auch von Pop gefällt mir hin und wieder etwas. Aber ich mag auch die leisen Sachen. Jackie Levens „Fairytales for Hard Men“ ist für mich das beste Album, das es gibt. Punkt. (<- Das ist eine Empfehlung, also auf, auf… suchen und hören gehen!)

Schreibmaschinen-mäßig bin ich nun über den irischen Singer/Songwriter Fionn Regan (Site ist anscheinend momentan tot, auf seiner Facebook-Site gibt es aktuelle Infos) gestolpert. Genauer gesagt über sein „The Underwood Typewriter“ von seinem 2006 erschienen Album „The End of History“. Besonders mag ich dieses leise Tippgeräusch, das er in den Refrain eingebaut hat. (Ich bin mir nicht ganz sicher, ob es echtes Tippen ist – oder mit irgendwelchen Percussions nachgemacht. Vermute eher letzteres). Das Lied erinnert mich stark an Ryan Adams „Heartbreaker“-Album – und das höre ich einfach immer wieder gern.

TV-Serienfans dürfte Fionn Regan kein Unbekannter sein. Sein Song „Be Good or Be Gone“ fand unter anderem in „Grey’s Anatomy“, „Nearly Famous“ und „Skins“ Verwendung. Was mich besonders erfreut: Für Fionn Regan ist die Schreibmaschine nicht nur ein Ding der Vergangenheit, etwas, das er als Metapher in seinen Songs verwenden kann. Nein, er schreibt tatsächlich seine Songtexte auf der Schreibmaschine, weiß Wikipedia zu berichten.

Regan states that he wrote character-based songs on his typewriter first, before putting the words to music, and notes that.

In einem Interview mit der irischen Radiomoderatorin Vanessa Monaghan auf ihrer Website über sein Album „100 Acres of Sycamore“ erzählte der Musiker, wie er auf die Schreibmaschine kam.

I got into that on the last record. Aesthetically, it’s beautiful and also it makes you think about things in a different way, the rhythm of it. I would say the rhythm of the typewriter, you could probably write a book about it, how that actually affected writing, how the actual physical.. I heard someone talk about Paul Auster and it sounds like someone is practising the drums when he is hammering out a book, it’s such a physical thing. You have to wait, you have to think about it, you really have to think about the process and what you’re doing before you commit to the page, otherwise you’ve got to roll it out and do it again.

It’s the same with music, I record to tape, I use, what for some people would be archaic techniques to make records. Analogue, tape machine, a room full of musicians, me set up here, strings set up over there, drums over there. Three takes of a song and that was it.

So, und jetzt bin ich auf, ein paar Scheiben von Fionn Regan zu suchen.

Rodja

INFO: Fionn Regan auf Facebook: www.facebook.com/fionnregan

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Über Die Schreibmaschinisten

Journalist, Indie-Film-Fan(atiker), Möchtegern-Autor und Schreibmaschinist
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Eine Antwort zu „The Underwood Typewriter“ von Fionn Regan

  1. Steve K schreibt:

    It makes sense to use a typewriters for lyrics. Lots of writers have made the analogy between typewriter and piano, Kingsley Amis, for example, and Anthony Burgess (who was a talented composer). 🙂

    Gefällt 1 Person

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