Ein paar kleine Geburtstagsgeschenke

Meine Frau hatte einen runden Geburtstag – das taugte ihr überhaupt nicht. Zwecks Erinnerung, dass es so etwas wie Entschleunigung gibt, habe ich ihr eine Füllfeder von Faber-Castell geschenkt. (Sie hat sie sich selbst ausgesucht – so eine Füllfeder muss einem schon in der Hand liegen.)

Dazu gab es noch ein paar kleine Geschenke – und boshaft wie ich bin, haben die sogar etwas mit Schreibmaschinen zu tun. 😀

© Rodja Pavlik

© Rodja Pavlik

Besonders Spaß hat mir die Geburtstagskarte gemacht. Aber so nett sie auch aussieht… sie ist nicht besonders praktisch. Man kann nur auf der Rückseite schreiben, aber weder mit Füllfeder oder Kugelschreiber. Die Schrift hält nicht gut auf dem Papier. Das nächste Mal versuche ich es mit einem Faserschreiber.

Rodja

© Rodja Pavlik

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Über Die Schreibmaschinisten

Journalist, Indie-Film-Fan(atiker), Möchtegern-Autor und Schreibmaschinist
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3 Antworten zu Ein paar kleine Geburtstagsgeschenke

  1. schmasch schreibt:

    Es zeigt sich, dass Deine Voraussicht von sorgältiger Natur ist. Tappte ich doch an einem Weihnachtsfest in den vielbesungenen Fettnapf und schenkte meiner Holden einen Füllfederhalter den sie nicht einmal aus der Verpackung entnahm. Er gefiel ihr nicht so recht und war auch völlig offensichtlich deutlich zu schwer, so meine bessere Hälfte.
    Mein Einwand, dass sie permanent meinen Füllfederhalter für allerlei Notizen und dergleichen verwendete, zeigte selbst dann nicht von Wirkung, als ich noch explizit hervorhob, dass es sich dabei um das exakt gleiche Modell des exakt gleichen Herstellers handele. Lediglich die Farbgebung war ein wenig anders.
    Sie nehme den meinen immer nur, weil der eben gerade so herumläge, so war ihre Begründung, womit die Sache dann auch schon zu ende diskutiert war. Müßig, darauf hinzudeuten, dass Füllfederhalter bei mir eigentlich niemals gerade so herumliegen …

    Die Glückwunschkarte mit der Schreibmaschine finde ich persönlich ganz entzückend. Allerdings hätte ich sie meiner Holden nicht zum Geschenk gemacht. Zum einen, weil sie dem Motiv nicht sonderlich zusprechen würde, zum anderen weil ich ihr damit die Möglichkeit rauben würde, genau diese Karte mir zu schenken. Stattdessen hätte ich sie diskret auf die Existenz einer solchen Karte hingewiesen und ihr damit sicherlich auch eine Freude gemacht, denn so hätte ich ihr die Suche nach einer für mich passenden Geburtstagskarte erspart.

    Als letzte Bemerkung sei mir erlaubt, dass die bloße Nennung eines Attributes des Geburtstages einer Frau schon schwerwiegende Konsequenzen mit sich bringen kann. Ein runder Geburtstag ist nur dann erlaubt zu erwähnen, wenn es sich um den zehnten oder maximal den zwanzigsten handelt, so meine persönliche Erfahrung.
    Wie gewohnt wandelt Rodja hier wieder einmal auf des Messers Schneide. Hut ab für so viel Courage!

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    • Ich bin halt ein echter Teufelskerl.

      Was die Karte betrifft – ich habe wohlweislich zwei Stück davon gekauft. Meine Gefährtin würde zwar den Wink mit dem Zaunpfahl verstehen, jedoch wäre das noch keine Garantie, dass sie sie auch kaufen würde.

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  2. Steve K schreibt:

    Nice card and thanks for the book introduction. 🙂

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