„Cyber Monday“ für den Qwerkywriter

© Qwerkytoys, Inc.

© Qwerkytoys, Inc.

Ach, hätte ich mir bloß nichts mit den Angeboten angefangen…

Nachdem vorige Woche der „Black Friday“ war, habe ich Werbung für die „Freewrite“ gemacht (um die ich wie die Katze um den heißen Brei herumstreune…)

Und heute (28. November 2016) ist der Cyber Monday – und da gibt es das von einer Schreibmaschine inspirierte Keyboard Qwerkywriter (um das ich ebenfalls wie eine Katze um den heißen Brei herumstreune…) um 249 statt 399 US-Dollar (exkl. Versandkosten).

Wenn ich die Zeit (remember: Deadline! Deadline!) hätte, mir die technischen Details heute anzuschauen, würde ich’s mir zulegen.

Rodja

INFO: www.qwerkywriter.com

Leroy Anderson à la Bayern

Von Leroy Andersons „The Typewriter“ gibt es ja mehrere Versionen, wie ich hier bereits einmal geschrieben habe. Tolga Gülen aus der Türkei hat eine a-cappella-Version aufgenommen, viele Orchester von Weltruf haben eine Version (Schreibmaschine inklusive) abgeliefert, die bekannteste Version dürfte aber jene von Jerry Lewis sein – und nun erreicht uns eine Version aus Bayern, aufgenommen von Knedl & Kraut. Auch nicht schlecht.

Rodja

INFO: www.knedl-kraut.de

„Black Friday“ für „Freewrite“

Ich weiß nicht, irgendwie ist der Terminus „Black Friday“ für mich negativ behaftet. Klingt so nach Börseneinbruch und Wirtschaftskrise. Aber meiner Gefühlswelt zu Trotz ändern sich die Zeiten nun einmal – und „Black Friday“ ist nun für Konsumenten ein Grund zur Freude.

Das haben sich wohl auch die Leute von Astrohaus gedacht und bieten ihre spartanisch ausgerüstete Cloud-Schreibmaschine (den Ausdruck habe ich auf der Technik-Plattform Golem.de gelesen – und finde ihn treffend) „Freewrite“ aktuell um 499 US-Dollar an. Und das mit kostenlosem Versand in über 30 Länder (Deutschland und Österreich sind dabei). Da aber der Freitag schon vorbei ist, verlängert Astrohaus das kostenlose Versandangebot bis inklusive Montag (28. November 2016). Einfach nur den Code „SHIPFREE16“ beim Checkout eingeben.

© Astrohaus

© Astrohaus

Das Hauptmanko bei der „Freewrite“ sehe ich vor allem darin, dass ich absolut keine Möglichkeit habe, das Gerät irgendwo in meiner Nähe zu testen. Meine zwiespältigen Reviews hier und hier beziehen sich vor allem auf Fragen, die ich mir stellte, und auf Beobachtungen von Videos von Astrohaus. Freundlicherweise hat Golem.de ein ganz aktuelles Review herausgebracht. Auch hier ist eine Zwiespältigkeit mit einem gewissen positiven Unterton zu orten.

Eines möchte ich aber dennoch betonen: Ich finde es cool, dass die Leute von Astrohaus hier einen Weg abseits des Mainstreams gegangen sind. Vielleicht entwickelt sich die Freewrite technisch noch in eine Richtung, bei der ich mir dann sicher bin, dass ich sie haben will. Oder es werden vielleicht weitere Projekte in diese Richtung angestoßen.

Rodja

INFO: Astrohaus: www.getfreewrite.com, Review auf Golem.de: www.golem.de/news/astrohaus-freewrite-im-test-schreibmaschine-mit-cloud-anschluss-und-gpl-verstoss-1611-124655.html

Crowdfunding für The Boston Typewriter Orchestra

Zwar bin ich noch auf Schreib-Urlaub (Einreichfrist für ein Drehbuchtreatment erfordert drastische Selbstgeißelungsmaßnahmen) und habe dadurch meine Online-Aktivitäten extrem minimiert – aber das hier muss ich doch noch posten. The Boston Typewriter Orchestra hat eine Crowdfunding-Aktion auf Kickstarter gestartet. Das Ziel sind 3.000 US-Dollar, mit dem Geld soll die EP „Termination Without Prejudice“ auf Vinyl gepresst werden.

3.000,- – das sollte eigentlich zu schaffen sein. Aber jetzt sind nur noch vier Tage offen – und es fehlen noch ein paar Hunderter. Da muss ich doch eingreifen…

Die Perks hören sich eigentlich auch recht gut an. Bereits ab 5 US-Dollar bekommt man einen Download-Link für die EP, ab 15 Dollar (exkl. Versandkosten) schon die Vinyl-Ausgabe (inkl. Download). Wer tiefer in die Hosentasche greift und 150 Dollar spendiert, bekommt eine Schreibmaschine aus dem Arsenal des Orchesters. Entweder vollkommen in Ordnung oder vollkommen zerstört, das dürfte je nach Gusto des Crowdfunders sein. (Und wenn ich mir die Videos von The Boston Typewriter Orchestra anschaue, gehen die ziemlich brachial mit ihren „Musikinstrumenten“ um.)

Mich persönlich lacht ja der 35-Dollar-Perk an: eine Vinyl-Scheibe, ein Download-Link UND ein T-Shirt mit dem „Skullwriter“-Motiv.

Nur um Missverständnissen vorzubeugen – hierbei handelt es sich nicht um so liebliche Musik wie Leroy Andersons „The Typewriter“ (eventuell bekannt aus einem Jerry-Lewis-Film), sondern um eine ziemlich stakkato-mäßige Geräuschkulisse. Nicht uninteressant, aber auch nicht unbedingt jedermanns Geschmack.

Rodja

Edit 27.11.2016: Hurra, sie haben die Zielsumme erreicht!

INFO: www.bostontypewriterorchestra.com; Crowdfunding-Aktion auf Kickstarter: https://www.kickstarter.com/projects/bostypeorch/boston-typewriter-orchestras-new-album