Bier, ein Mord… und eine Schreibmaschine

Von Zeit zu Zeit habe ich so Phasen, in denen ich in der Nacht so um zwei Uhr aufwache und nicht mehr einschlafen kann. Dann schleppe ich mich ins Wohnzimmer und schaue fern. Oft bleibe ich bei der Serie „Medical Detectives – Geheimnisse der Gerichtsmedizin“ (OT: „Forensic Files“) hängen, in der reale Verbrechensfälle vorgestellt werden, wo forensische Spurensuche letztendlich den Täter überführt.

„Bitter Brew“ erzählt vom Entführungsfall von Adolph Coors, dem Erben einer der größten Bierbrauereien Amerikas. 1960 war der Mann auf dem Weg zur Arbeit – doch er kam nie an. Wenig später wird sein Wagen mit laufendem Motor und eingeschaltetem Radio auf einer Brücke vorgefunden. Von Coors selbst fehlt jedoch jede Spur. Am nächsten Morgen erhält Coors‘ Ehefrau eine Lösegeldforderung in Höhe von 500.000 Dollar. Der Brief wurde von jemandem geschrieben, der offenbar an der Schreibmaschine ausgebildet wurde. Die Familie Coors stellt das Geld bereit, doch der Entführer meldet sich nie wieder. Monate später wird Adolph Coors‘ Leiche gefunden. Die Polizei hat nur den Brief des Entführers, doch die Analyse des Schriftbildes reicht aus, um erste Spuren auf den Mörder zu legen…

Rodja

Video in Originalsprache:

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Über Die Schreibmaschinisten

Journalist, Indie-Film-Fan(atiker), Möchtegern-Autor und Schreibmaschinist
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