Bis die Finger bluten…

Früher war nicht immer alles einfacher…

Wenn ich mich so an die 80er-Jahre, Anfang der 90er-Jahre zurückerinnere, war es damals schon sehr schwer, ein eigenes Magazin auf die Beine zu stellen. Ich hatte zwar nicht so viel organisatorisch mit Schülerzeitungen zu tun, belieferte sie nur mit selbst gezeichneten Comics – aber dennoch kann ich mich an Endlos-Kopier-Orgien am schuleigenen und kostenintensiven Kopierer erinnern. Und heften. Und verteilen. Und kein Feedback bekommen. (Außer dass sich mal ein Religionslehrer über den Kondom-Cartoon von mir aufregte.)

Heutzutage macht man keine Fanzines mehr, zumindest keine aus Print. Heute macht man Blogs. Man ist dank dem Internet schnell vernetzt, bekommt schneller Infos – und die Veröffentlichung erfolgt quasi per Knopfdruck.

Vor kurzem stolperte ich über Adrian Straub und seine Mercedes-Schreibmaschine, die mit einem USB-Anschluss versehen wurde. Der junge Mann erstellt an der Schreibmaschine auch eine Familienzeitung.

© Dia Westerteicher

Das triggerte eine Idee in mir, über die ich ein anderes Mal berichten möchte. Aber diese Idee veranlasste mich, einige Hintergrundrecherchen zu Schülerzeitungen, Fanzines oder Grassroot Magazines anzustellen – und so stieß ich auch auf Dia Westerteicher, der in den 1980ern das Horror-Fanzine „Evil Ed“ herausbrachte. Das Fanzine wurde nun – eben ganz 2010er-mäßig – als Blog und als Podcast unter http://evil-ed.de/ wieder belebt. Und netterweise gibt es die alten Ausgaben auch als Download. Wer neben aktuellen Filmtipps auch etwas Filmhistorisches über den Kampf gegen die damals aufkommende Zensur durch die FSK (bedeutet Freiwillige Selbstkontrolle – man hat mir als Österreicher versucht zu erklären, was dieses quasi-verpflichtende „freiwillig“ bedeutet – ich hab’s bis heute noch nicht so richtig kapiert) lesen will, der wird hier bestens bedient.

Dia Westerteicher ist nun mein erstes Opfer (dafür war er aber ausgesprochen willig), der von den Zeiten damals an der Schreibmaschine erzählte. Hier sein Erfahrungsbericht, den er – eben einem richtigen Gorehound enstprechend – mit einem schön sinnlichen Titel verziert hat…

Bis die Finger bluten…

Meine Schreibmaschinen-Geschichte

Ich war ein anstrengendes Kind.

Wirklich, eines dieser Blagen, das sich mit viereinhalb Jahren das Lesen selbst beibringt und danach jede und jeden mit seinen Kenntnissen nervt. Der dem Opa abends mit: „Das steht da nicht!“ ins Vorlesewort fällt, darauf hin die Grimm’sche Gesamtausgabe an sich reißt und das Märchen vom „Sneewittchen“ (sic!) selbst, und mit verstellten Stimmen, vorliest.

Halt eine echte Nervensäge – besserwisserisch und altklug.

Ende der 60er Jahre in ein Schulsystem gestopft, das mir das mit der linken Hand schreiben noch mittels unsanfter Linealschläge abgewöhnen wollte, und in dem Aufrührer, die, im Alter von acht Jahren, mit dem Religionslehrer über die darwinistische Abstammungslehre diskutieren wollten, mittels eines gezielten Schlüsselwurfes aufs ebensolche –bein ruhig gestellt wurden.

Einzig und alleine die Deutschlehrer sind mir aus diesen unseligen Zeiten in Erinnerung geblieben. Mein zehnseitiger Aufsatz „Sonntag am Fenster“ aus der Serie „Wie ich mein Wochenende verbracht habe“ wurde zum Ende der Grundschulzeit in der Aula vorgelesen, Herr Lehrer Nehmer (Aufnehmer, Aufnehmer – hahaha) hatte sich dafür eingesetzt.

Dies war dann wohl auch der Auslöser dafür, dass mein größter Wunsch zu meinem zehnten Geburtstag im Jahr 1972 eine eigene Schreibmaschine war. Zu diesem Zeitpunkt war ich schon großer Filmfan, verbrachte mindestens drei Nachmittage pro Woche in unserem Stadtteilkino und hatte meine ersten Romanentwürfe und Theaterstücke bereits, von Hand und im wahrsten Sinn des Wortes mit links geschrieben, in der Schublade.

Da ich in eine finanziell eher schwach besaitete Arbeiterfamilie hineinadoptiert worden war, wurden nun also Weihnachten 71 und Geburtstag 72 zusammengezogen – und am Morgen des 11. März stand dann das gute Stück morgens auf dem Wohnzimmertisch. Eine herrlich orange PRIVILEG 3ooT wartete darauf, von mir gestreichelt zu werden, ein Meisterwerk ostdeutscher Maschinenkunst, vertrieben durch das Versandkaufhaus QUELLE, dem Inbegriff des Goldenen-Jahre-Kapitalismus.

An Papier hatte man auch gedacht, und so machte sich der kleine Dia (der damals noch ganz normal Dietmar hieß) ans Werk. Der halbe Samstag und der gesamte Sonntag gingen dahin. Während zu Beginn noch der einzelne Zeigefinger über der Tastatur kreiste und ab und ab nur mal für ein gut gezieltes „KLACK“ herunter schnellte, gesellten sich nach und nach mehrere Finger dazu und die Pausen zwischen den einzelnen „KLACKS“ wurden kürzer. Am Ende des Wochenendes machten sich innerhalb der Familie schon einige Zweifel breit, ob ein Schlagzeug nicht ein sinnvolleres Geschenk gewesen wäre.

In den folgenden Jahren ließ ich unter anderem Donald Duck gegen Godzilla antreten, überarbeitete einige meiner Schulaufsätze in kürzere Geschichten und schrieb Abenteuer, in denen meine ebenfalls Kino-verrückten Freunde in verschiedenste Filmfiguren schlüpften.

In späteren Jahren kamen dann Science-Fiction-Storys und Horrorheftromänchen dazu, in denen Charaktere mit Namen wie „Harry Kent“ mitspielten und die sich offensichtlich an dem orientierten, was ich damals las. Mit 14 Jahren kam dann, dank zweier Jahre im Konformationsunterricht zurückgehaltener eigener Meinung, die ersehnte Super 8-Kamera und der dazugehörige Projektor dazu – meine eigene Filmfabrik war fertig. Innerhalb der Woche gehörte die Freizeit dem Entwickeln und Niederschreiben von Geschichten und Drehbüchern, am Wochenende wurde das Geschreibsel in Bilder umgesetzt. Dafür – und für die kleine Sammlung an Super 8-Filmkopien – ging dann auch sämtliches Taschen- und, mittels des Austragens der „Bild am Sonntag“ verdiente, sonstige Geld dahin.

Nebenher las ich noch viel und war im Sci-Fi-Fandom recht aktiv, was mich dann auch in Kontakt mit den ersten Fanzines brachte. Abgesehen von ein paar experimentellen Werken von W.K. Giesa, der später zu einem gefragten Heftromanautor (u.a. bei Perry Rhodan) werden sollte und in seinen Fanpublikationen Comic und Kurzgeschichte verband, waren diese Frühwerke deutscher Fankunst aber eher geprägt von deutscher Gründlichkeit und brachten dem Leser mit ihrer steifen Ernsthaftigkeit eher Langeweile als Vergnügen. Matritzengedruckte Bleiwüsten bei denen das einzige Positive der angenehme Geruch von Eierlikör war.

Als es nach der Realschule dann an die Berufswahl ging, war es mir (und meinem damaligen Deutschlehrer) ziemlich klar, dass nur die Richtung Journalismus eingeschlagen werden durfte. Leider war das, bedingt dadurch, dass ich zu dieser Zeit in einer 1.000-Seelen-Gemeinde mitten im dunkelsten Westerwald lebte, nicht machbar. Die nächste Ausbildungsstätte wäre mindestens 100 Kilometer entfernt gewesen, zusätzlich machte mir meine – heute gebe ich das zu – aus Faulheit geborene, mittlere Reife das Leben schwer.

Also galt es das kleinere Übel in Kauf zu nehmen – ich entschied mich für eine Ausbildung als Schriftsetzer, da ich somit zumindest noch etwas mit Sprache zu tun haben würde. Zusätzlich hat Handwerk ja goldenen Boden, was in einer, wie bereits erwähnt, Arbeiterfamilie zum Ende der 70er Jahre hin, als sehr positiv aufgenommen wurde. Heute ist mir bewusst, dass dort der Gedanke „Das wird ihm die Flausen schon austreiben“ im Hintergrund deutlich mitschwang.

Meine Hoffnung, dass ich dort aber in irgendeiner Form auch nur einer meiner Leidenschaften frönen könnte, zerschlug sich aber recht bald. Bleisatz war angesagt, Buchstabe für Buchstabe wurde einzeln zusammengeführt, der vorhandene Fotosatzcomputer (ein damals ultramodernes Gerät mit Ein-Zeilen-Display) war dem Chef und dem ältesten Gesellen vorbehalten. Seit dieses Gerät im Einsatz war, wurde die ebenfalls vorhandene Zeilensetzmaschine nur noch für Standardprojekte wie Beerdigungskarten eingesetzt. Das war besonders traurig, war doch die „Lynotype“, dieses 2 Meter 50 hohe und vier Quadratmeter füllende Monster an deutscher Ingenieurskunst erstens mittels einer Tastatur bedienbar, zweitens in der Lage, es nahezu mit meinem Schreibtempo aufzunehmen und drittens bei der Besichtigung der Werkstatt einer der Hauptgründe für mich gewesen, den Vertrag zu unterschreiben.

Wem dieses Monster nichts sagt, es handelt sich um eine Maschine, in der für jeden Buchstaben eine (oder besser mehrere) Gussformen in einem Reservoir liegen und auf Tastendruck in eine Art Stempel fallen. Ist eine Zeile voll, wird sie tatsächlich in eine passende Menge flüssige Bleimischung getunkt, das Ergebnis ist eine fertige Buchdruckzeile, die wenige Minuten nach dem Satz direkt verwendet werden kann. Ein weiterer Vorteil ist natürlich, dass man diese Zeilen auch jederzeit wieder einschmelzen kann. Die Geräusche, die dieses mechanische Wunderwerk aus dem späten 19. Jahrhundert machte, während die oben angeordneten Vorlagen durch sie ratterten, der eigenständige Geruch des flüssigen Bleis und all die herrlichen beweglichen Teile werde ich nie vergessen.

Allerdings war dieses Gerät – ebenso wie mein Ausbildungsberuf – schon damals, Ende der 1970er Jahre, ein Museumsstück, und so endete meine Ausbildung mit dem letzte Gesellenbrief, der in Rheinland Pfalz noch an einen Bleisetzer vergeben wurde, und die Lynotype im Vorgarten der Druckerei, von wo sie dann Mitte der 90er Jahre auf den Schrott wanderte. Ebenso hätte ich auch mit dem Gesellenbrief verfahren können, der anhand der Noten (praktisch 4/theoretisch 1) deutlich zeigte, dass ich den falschen Beruf gewählt hatte.

Nach einigen dürftigen Monaten als Junggeselle (in beiderlei Hinsicht) zog es mich dann auch wieder zurück in die Großstadt, in der ich die ersten zwölf Jahre meines Lebens verbracht hatte. Dank einiger Überzeugungsarbeit und Ehrlichkeit in Bezug auf die misslungene Berufswahl, kam ich dann auch in einem modernen Satzstudio unter, in dem ich zumindest einige Zeit mal an einem modernen Fotosatzcomputer mit Seitenbildschirm (bedenket, wir reden hier von 1980/81) arbeiten durfte. Aber Kreativität blieb beim stumpfen Abtippen fremder Texte irgendwie auch auf der Strecke.

© Dia Westerteicher

Also wurde zum Leidwesen meiner (damals noch nicht und heutigen Ex-) Frau die alte Privileg wieder ausgepackt. Damals war ich, oder besser waren wir, sehr intensiv mit dem „Krieg der Sterne“-Virus infiziert und im zu dieser Zeit noch neuen Fandom organisiert. Neben den Treffen mit anderen Fans an fast jedem Wochenende, gehörte natürlich auch die Arbeit am eigenen Fanzine mit dazu. Also hieß es Artikel und Geschichten schreiben – die dann auch tatsächlich mal veröffentlicht wurden.

So war es mir möglich, erstmals in den Herstellungsprozess eines solche Magazins Einblick zu erhalten, und als dann der Stern der STERNE zu sinken begann, war ich bereits süchtig nach Selbstpublikation.

Ein neues Projekt zur Ablenkung von der Arbeit, die mittlerweile in Verpackungsdesign in einer Wellpappenfirma bestand, musste her. Da kam mir die FSK zur Hilfe, die sich in den Jahren seit 1983 langsam auf den Videomarkt gestürzt hatte und es im besonderen auf Horrorfilme – also mein Lieblingsfilmgenre – abgesehen hatten. Das war dann die Geburtsstunde des „Evil Ed“-Magazines, das auch heute noch online unter www.evil-ed.de zu finden ist, in dem ich erstmals komplett ohne Schranken DAS und SO schreiben konnte, wie es mir gefiel.

Allerdings hate die gute 300T mittlerweile mehr oder weniger die Zusammenarbeit aufgegeben, ihre Schreiblinie erinnerte mehr an einen Slalomkurs, und einige Typen waren tatsächlich mittlerweile beschädigt. Das alte Mädchen musste ersetzt werden, etwas Neues musste her.

Allerdings erwies sich das Neue als etwas tatsächlich viel Älteres, denn in einem Gebrauchtwarenhandel traf mich die berühmte Liebe auf den ersten Blick, als selbiger auf eine wie neu aussehende ADLER-Maschine aus den 50er Jahren fiel. Ein grau-grüner Koloss von zwölf Kilo Gewicht, aber durch gute Pflege viel gefühlvoller bedienbar, als es das alte Mädchen von Privileg jemals war.

Wir begannen also im Februar 1986 mit der Herstellung unserer ersten Ausgabe und stießen dabei auf Probleme, die heutigen Magazinherausgebern nie wieder begegnen werden. Da wir ja nicht nur Textwüsten herausgeben wollten, galt es also nun beim Abtippen der Texte bereits für Fotos nötige Freiflächen einzuhalten. Also erstellten wir ein Formular mit einem umlaufenden Rahmen, um eine grundsätzliche Form zu haben und kopierten diese einige 100 Mal. Wohl gemerkt, wir reden hier von Kopiergeräten, bei denen man am Ende deutlich sah, dass es sich um eine Kopie handelte.

Für unsere erste Ausgabe suchten wir uns also nötige Fotos aus Magazinen und Büchern heraus, markierten die gewünschte Größe mit Bleistift auf unseren Grundformular und tipperten zielgerichtet darauf hin und daran vorbei. Dann kopierten wir die gewünschten Bilder von ihrem Originalort und klebten sie zu den Manuskripten. Natürlich sah das am Ende aus wie „kämpfende Schwarze im Tunnel“, denn Graustufen kannten damalige Kopierer noch nicht, gerasterte Bilder waren der damaligen Optik noch überlegen, und echter Offsetdruck war unerschwinglich teuer.

© Dia Westerteicher

Bereits für unsere zweite Ausgabe investierten wir also ein wenig Geld und kauften uns Rasterfolie, die, zwischen Originalbild und Kopiererglas gelegt, eine zusätzliche kopiergemäße Aufrasterung ermöglichen sollte. Trotzdem wäre nach dem Rasterungsvorgang ja noch ein weiterer verschlechternder Kopiergang nötig gewesen, also bissen wir in den sauren Apfel und schnitten die gewollten Bilder komplett aus, um sie ins Layout zu kleben. Noch heute stolpere ich ab und an über solcherart zerstörte Werke meiner Sammlung von Sekundärliteratur und könnte mich immer noch in den Allerwertesten beißen.

Aber das Leben ist (und sollte) ein ewiges Lernen sein und nach einem Jahr des fröhlichen Experimentierens und fünf Ausgaben fanden wir unsere Rille (den „Groove“). Mittlerweile tippte ich einen Text einfach nur runter, eine Freundin setzte das auf ihrer Arbeitsstelle (unserem Polizeipräsidium) während der Arbeitszeit mittels einer elektrischen und teilprogrammierbaren Maschine in Spalten um, und unser Layout entstand auf die klassische Art und Weise mittels Leuchttisch, Skalpell, Fixogum und Tusche.

Auch die Adler wich in dieser Zeit dann einer „modernen“ elektrischen Maschine, einer 60er Jahre Olivetti, die sowohl von der Größe mit ihrer 45 cm Wagenbreite, als auch vom Gewicht her, den mechanischen Metallklotz sogar noch überragte. Nach dem Einschalten, das immer vom Flackern des Lichtes in der gesamten Wohnung begleitet wurde, hörte man die Maschine immer im Leerlauf dumpf wummern. Ein Geräusch, das mir noch bis heute in den Ohren klingt.

Zusammen mit Carbon-Farbband und den mit einem Klick austauschbaren Kugelköpfen ergaben sich somit bereits ganz neue – und qualitativ erheblich hochwertigere – Möglichkeiten. Auch die Zeit des Punktekonfettis war nun endgültig vorbei, alle Buchstaben hatten die gleiche Anschlagsstärke und waren reinschwarz.

© Dia Westerteicher

Innerhalb der nächsten zwei Jahre (um genau zu sein 1989) kam dann auch der erste Heimcomputer ins Haus, damals ein Amiga 500. Der wurde dann um einen Laserdrucker ergänzt und im Jahr 1990 veröffentlichte ich mein erstes, komplett mit Computer erstelltes Magazin. Wobei ich damals noch – wegen mangelndem und unbezahlbar teurem Speicher – jede Seite in zwei Teilen ausdrucken musste, der Leuchttisch also dank des nötigen Zusammenfügens immer noch große Teile des Büroraumes blockierte.

Das Ende des fröhlichen Maschinengeklappers war allerdings erreicht und es galt, neue wichtige Techniken (wie den Affengriff, Strg-C und –V und das Gestalten einer autoexec.bat-Datei) zu lernen. Aber das ist eine andere Geschichte und sie soll ein anderes Mal erzählt werden.

Und heute?

Nach nahezu 25-jähriger Abstinenz befindet sich seit Ende letzten Jahres wieder eine Schreibmaschine in meinem Besitz. Eine klassische Continental aus den 40ern, die mich wieder in einem Second-Hand-Laden angesprungen hat und die ich mittels einiger Stunden Arbeit, einer Menge Maschinenöl und einem neuen Farbband tatsächlich wieder in einen schreibfähigen Zustand versetzt habe. Ich habe begonnen, wieder private Briefe auf ihr zu tippen, was – nach einer überraschend schwierigen Zurückgewöhnungsphase – schon fast zu einer meditativen Entschleunigung führt. Trotzdem, einen 2.000 Worte starken Text, wie den vorliegenden heute auf einer „Mechanischen“ zu schreiben, käme mir nicht mehr in den Sinn. So weit geht die Nostalgie dann doch wieder nicht.

Dia Westerteicher

INFO: http://evil-ed.de

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Über Die Schreibmaschinisten

Journalist, Indie-Film-Fan(atiker), Möchtegern-Autor und Schreibmaschinist
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