Zu Gast bei Schreib-Coach Ronny Rindler

Rodja killed the Youtube-Star… oder so ähnlich

© Ronny Rindler/Youtube Screenshot

(Ja, auf dem Screenshot steht Richard Polt – aber ich versichere Euch, dass ich es bin.)

Vor kurzem bin ich über den in Wien lebenden deutschen Schreib-Coach Ronny Rindler gestolpert. (Himmel, wie oft ich schon im Internet über was gestolpert bin… ich muss mir echt eine andere Redewendung dafür einfallen lassen.) In einem Video auf seinem für Autoren und sonstige Schreiberlinge interessanten Youtube-Channel RINDLERWAHN schreibverrückt schwärmte Ronny von der „Schreibmaschine“ Freewrite, auf die ich eh schon lange ein Auge geworfen habe. (Allerdings ist sie mir zu teuer, das Bestellen zu umständlich – und die Sache mit dem Service ist mir auch ein bisschen zu unsicher.) Dennoch erachte ich den Freewrite beim Schreiben durchaus als nennenswerte Alternative zum PC und zur Schreibmaschine. Etwas, das ich weiterhin im Auge behalten werde.

Einige Aspekte, die Ronny in dem Video positiv hervorhob, kamen mir seltsam bekannt vor. Ja, genau, die Vorteile, die Ronny im Freewrite sieht, treffen auch auf das Arbeiten mit der Schreibmaschine zu. Ich schrieb Ronny an, denn ich wollte mich unbedingt über den Freewrite mit ihm austauschen. Und als Ronny hörte, dass ich ein überzeugter Schreibmaschinen-Fan bin, war auch er neugierig. Und so lud er mich vor die Kamera – und das Ergebnis ist hier zu sehen…

Zu Gast waren auch die Hermes 3000, die Hermes Baby und Ronnys Freewrite von Astrohaus. So war es mir auch möglich, einen kleinen, direkten Vergleich zu machen.

Es war eine sehr nette Plauderei – und da habe ich gemerkt, wie viel Spaß es macht, über Sachen zu reden, von denen man so richtig überzeugt ist.

Gedreht wurde übrigens in der Buchhandlung Frick in der Schönbrunner Straße 261, 1120 Wien, wo Ronny auch einige Schreibkurse abhält.

Das T-Shirt, das ich trage, ist übrigens von Schreibmaschinenkünstler Robert Doerfler, der das Bild getippt hat. (Nur, falls jemand so exklusiv herumlaufen möchte. Das ist keine bezahlte Werbung, das T-Shirt habe ich schön brav selbst gekauft.)

Rodja

PS: Ronny stellte freundlicherweise den Schreibmaschinisten das Video zum Freewrite vor einiger Zeit zur Verfügung (hier zu sehen).

INFO: Ronny Rindler: https://www.rindlerwahn.de. Auf Youtube: RINDLERWAHN schreibverrückt

DkG: „California Typewriter – Die Revolution wird mit der Schreibmaschine geschrieben“

Auf einem anderen Blog, der sich mit Indie-Filmen beschäftigt, habe ich von Zeit zu Zeit ein DkG (Abkürzung für „Das kleine Gewinnspiel“) veranstaltet. Da habe ich dann Indie-Filme auf DVD verlost. Auf dem Schreibmaschinisten-Blog habe ich bis dato noch kein Gewinnspiel veranstaltet – und zwar aus dem einfachen Grund, weil Schreibmaschinen mit der Post verschicken sicher kein kleines (sprich: kostengünstiges) Ding ist. Aber diesmal habe ich etwas – und rufe hiermit zum ersten Gewinnspiel auf dem Schreibmaschinisten-Blog aus.

Weil ich mich so sehr freue, dass es die Dokumentation „California Typewriter“ von Doug Nichol nun auf DVD und Blu-Ray auch in den deutschsprachigen Raum geschafft hat, verlose ich eine DVD von dieser sehr sehenswerten Doku (mit deutschem Voice Over, ist aber ausschaltbar).

© Rodja Pavlik

Dass es nun eine deutschsprachige Version von dem Film gibt, ist dem Label KSM zu verdanken. Ich möchte aber betonen, dass ich die DVD für das Gewinnspiel selbst gekauft habe – und dies keine bezahlte Werbeaktion von KSM ist.

Um die DVD zu gewinnen, möge man bitte zwei Fragen beantworten. Wobei die eine Frage MUSS beantwortet werden, die andere Frage ist mehr eine Bitte, und soll mir helfen, diesen Blog hier zu verbessern.

Hier die Muss-Frage:

– Welcher verstorbene Oscar-nominierte Schauspieler kommt in dieser Dokumentation zu Wort? (Bitte nicht hier posten. Details weiter unten.)

Hier die zweite Frage/Bitte:

– Mich würde interessieren, was Ihr von dem Schreibmaschinisten-Blog haltet. Vermisst Ihr etwas? Eine Rubrik? Habt Ihr Themen, über die ich schreiben/berichten sollte? Was ist Euer Zugang zur Schreibmaschine/Alternativen zum PC/Laptop generell? Die Antworten (oder Teile davon) könnt Ihr hier unten in den Kommentaren posten. (Wer hier noch nicht gepostet hat, muss erst freigeschalten werden.)

Die Antwort auf die Muss-Frage bitte NICHT hier posten, sondern per Mail mit postalischer Versandadresse an mich übermitteln. Die E-Mail-Adresse lautet schreibmaschinist[at]gmx.at. Als Betreff bitte “California Typewriter” angeben. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2019. Die DVD wird unter den Einsendern mit den richtigen Antworten verlost.

Das Ganze findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt. Preise, die auf dem Postweg verloren gehen, können leider nicht ersetzt werden. Bitte auch Namen, Alter und Postadresse angeben (Warnung: Wer keine vollständigen Angaben abliefert, wird automatisch ausgeschlossen!). Diese Daten werden nur im Rahmen des Gewinnspiels verwendet und nicht weitergeleitet – nach Abschluss der Runde werden sie auch sofort gelöscht.

Rodja

Ronny schreibt auf einem Freewrite

Leser dieses Blogs wissen, dass ich für Schreib-Alternativen zum Laptop oder PC offen bin. Ich bin nicht nur auf Schreibmaschinen fixiert, ich mag auch Füllfedern und Bleistifte. Und auch neue Möglichkeiten, wie der reine Schreib-Computer Freewrite von Astrohaus bzw. dessen kleinen Bruder Traveler, reizen mich. Über beide habe ich hier auch mehrmals kritisch geschrieben. Also kritisch im Sinne von: Was finde ich positiv, was finde ich negativ. Aber das alles rein theoretisch, weil ich das Ding ja nie in der Hand gehabt habe.

© Astrohaus

Ich habe zwar bei der Crowdfunding-Aktion für den Freewrite (damals noch Hemingwrite) mitgemacht, letztendlich aber mein Angebot zurückgezogen. Ich war mir unsicher, ob der Freewrite auch wirklich das Gerät ist, das meine Kreativität unterstützt, oder ob es andere, kostengünstigere Alternativen auch tun?

(Spoiler: Ja, andere, kostengünstigere Alternativen tun es individuell auch. Für mich tat es eine Schreibmaschine um 15 Euro. (Okay, dann wurden es ein paar Schreibmaschinen mehr, aber theoretisch hätte mir die eine genügt. ;-))

Das Problem beim Freewrite ist… Man kann das Gerät hierzulande nicht einfach so testen gehen. Man muss es in den USA teuer ordern und auf das Beste hoffen. Insofern bin ich wahnsinnig froh, wenn ich auf deutschsprachige Autoren stoße, die den Freewrite nutzen und noch dazu ein kleines Review abliefern. Wie eben Ronny Rindler.

Ronny Rindler ist ein deutscher Schauspieler und Musical-Star, der u.a. in der Europa-Premiere von „Dirty Dancing“ und der Welt-Premiere des Udo-Jürgens-Musical „Ich war noch niemals in New York“ auftrat. Seit einigen Jahren nun lebt Ronny in Wien-Penzing. Mittlerweile ist er unter die Autoren gegangen und schrieb u.a. „toi, toi, TOT! – Hamburg Krimi“ und „Mörderische Nachbarschaft – 30 rasante Kurzkrimis“. Außerdem bietet er als Schreibcoach auf seiner Seite www.rindlerwahn.de mehrere Online-Kurse als auch Schreib-Cafés und Volkshochschulkurse in Wien an.

Ronny hat sich einen Freewrite geleistet – und ist sehr zufrieden damit. In einem Video, das er auf Anfrage auch den Schreibmaschinisten zur Verfügung stellte, erzählt er von den Vorteilen, aber auch von den Mankos dieser „elektronischen Schreibmaschine“. Ich persönlich hätte gerne noch ein bisschen mehr Tippen gehabt, damit ich ein Gefühl für das Haptische bekomme, aber das ist nur ein kleines Manko an dem Vorstellungsvideo.

Ich poste es hier unter „…schreibt auf einer…“ als auch „Alternativen“. Und irgendwie habe ich nach dem Clip wieder Lust, den Freewrite auszutesten. Ach, es juckt einfach in den Fingern…

Rodja