Typewriterspotting: „Himbeeren“ von Kayo

Mit Linz, der Hauptstadt von Oberösterreich, verbinde ich nicht all zu viel: Stahlstadt (voest alpine, Linz-Donawitz-Verfahren), ars electronica, Industrie, Smog (war in den 1980ern ein Ding, das ständig in den Nachrichten kam), meine dänische Freundin als Au-pair in Linz-Leonding. Und musikalisch? Da fällt mir eigentlich nur österreichischer HipHop ein, vor allem durch die Vorreiter-Band Texta geprägt. Wobei ich dazu sagen muss, dass ich da nicht so viel Ahnung habe – und ich daher auch musikhistorisch vielleicht nicht unbedingt richtig liege.

© Kayo

Nun hat vor kurzem der Linzer HipHopper Kayo das Video „Himbeeren“ veröffentlicht. (Vielen Dank an Filmemacher Markus Kaiser-Mühlecker fürs darauf aufmerksam machen.) „Himbeeren“ ist die Vorabsingle zu seinem zweiten Solo-Album, das voraussichtlich – so Corona will – im Sommer veröffentlicht wird.

Und was fällt mir in dem Clip auf? Schreibmaschinen, gleich drei Stück davon! Natürlich musste ich gleich nachfragen, was der Linzer Musiker, der auch das Video als Regisseur inszeniert hat, mit der Schreibmaschine so verbindet. Durch den kleinen Sketch in der Mitte des Videos nahm ich sogar an, dass Kayo seine Texte selbst mit der Schreibmaschine schreibt. Doch dem war leider nicht so. Dennoch setzt er beim Texten auf Old-School-Techniken, wie er den Schreibmaschinisten auf Anfrage verriet. Er erzählte auch, wie er auf die Idee mit den Schreibmaschinen kam – und wie er diese im Video umsetzte.

Kayo verbindet mit der Schreibmaschine in erster Linie ein Relikt aus vergangenen Tage. „Wie viele analoge Geräte aus früheren Tagen, strahlt auch die Schreibmaschine eine gewisse Faszination auf mich als Sinnbild für Entschleunigung aus. Außerdem bringt die Schreibmaschine beim Tippen eine gewisse Absolutheit mit, die man in digitalen Zeiten nicht mehr gewohnt ist“, erzählt der Musiker.

Er selbst habe damals in der Schule noch Maschinschreiben gelernt. „Auch meine Eltern hatten immer eine zu Hause, und da mich der kreative Schaffensprozess schon als Kind faszinierte und ich mir immer irgendwelche Dinge ausdachte und niederschrieb oder zeichnete, liebte ich auch diese Schreibmaschine, weil Ideen die man im Kopf hat plötzlich manifest werden konnten.“

Doch das ist schon lange her. Tatsächlich habe er bis vor dem Dreh schon lange nicht mehr mit der Schreibmaschine geschrieben. Doch wie kam er überhaupt darauf? „Die Idee, eine Schreibmaschine zu verwenden kam daher, dass ich den Songtext, der ja ausschließlich aus Schüttelreimen besteht, naturgemäß nicht schnell auf einer Schreibmaschine runtergetippt habe, sondern dass das schon ein paar Wochen dauerte bis ich alle Reime zusammen hatte. Ich fand es witzig, im Video zu suggerieren dass mir das alles gerade einfällt, während ich so auf der Schreibmaschine dahin schreibe“, erklärt Kayo. „Mir kam ein alter Video-Effekt in den Sinn, bei dem der Song beim Videodrehen in halber Geschwindigkeit gesungen wird. Wenn das Video dann in doppelter Geschwindigkeit abgespielt wird, passen die Lippenbewegungen wieder zum Original-Song, aber alle anderen Bewegungen sind sehr schnell. Ich dachte mir, dass dieser Effekt das Schreibmaschinen-Schreiben sehr lustig wirken lassen könnte, was sich nach ein paar Test-Shootings auch bestätigte.“

Was bei dem Clip auffällt, ist, dass der Text ohne Tippfehler geschrieben wurde. Kayo dementiert aber, dass ein „Stunt-Typer“ für den Dreh verwendet wurde. „Ich habe den Text selber getippt, das war aber nicht besonders schwer – wir wandten dazu auch den besagten Video Trick in Extremform an. Die Geschwindigkeit des Songs wurde für den Dreh 8-fach verlangsamt, so konnte ich sehr gemütlich tippen, und am Ende wurde das Video in 8-facher Geschwindigkeit abgespielt, und passte somit wieder zum Original-Song.“

Aber woher kommen dann die drei Schreibmaschinen (eine Triumph, eine Olympia SM und eine Olympia Traveller)? Vor allem zumindest noch eine gut funktionierende? „Als ich meiner Freundin von der Schreibmaschinen-Idee fürs Video erzählte, meinte sie gleich ihr Vater hätte noch zwei, drei Schreibmaschinen zuhause rumstehen. Er päppelte diese dann ein wenig auf und los ging’s“, erzählt Kayo.

Aus persönlicher Erfahrung wissen die Schreibmaschinisten, dass der Gebrauch von Schreibmaschinen immer wieder Reaktionen hervorrufen. Größtenteils angenehme, manchmal auch weniger erfreuliche. Wie war das jedoch am Set? Laut Kayo war Schmunzeln und Verwunderung die häufigste Reaktion. „Darauf tippen wollten eher Kinder, da diese ja in der Regel noch nicht mit einer Schreibmaschine in Kontakt gekommen waren. Da ja eine Kamera involviert war hielten die Leute aber in der Regel einen gewissen Respektsabstand“, erklärt Kayo.

© Kayo

Ob der Linzer Musiker nach dem Dreh denn Lust bekommen habe, in Zukunft auf die Schreibmaschine zu setzen? Da winkt Kayo doch ab: „Es hat sehr viel Spaß gemacht, wieder mal eine zu benutzen, aber ehrlich gesagt kann ich es mir im Moment schwer vorstellen, dass die Schreibmaschine in meinem Alltag wieder mal eine Rolle spielen könnte. Aber falls es mich überkommt, ist es gut zu wissen, dass drei Schreibmaschinen allzeit bereit stehen. Die Schreibmaschinen werden natürlich weiter in Ehren gehalten und warten auf ihren nächsten Einsatz“, so Kayo.

Dennoch bleibt der HipHopper beim Texten dem Old School verhaftet. „Meistens schreibe ich mit Stift und Papier, alleine schon, weil ich auch meine Beats auf dem Rechner produziere und das Schreiben dann eine willkommene Bildschirmpause darstellt“, so Kayo. Aber so ganz will er auf Modernes nicht verzichten: „Unterwegs tippe ich immer Songideen und Reime in mein Handy, vor allem Schüttelreime.“

Rodja Pavlik

INFO: Mehr Infos zu Kayo auf www.kayo.at

Da freuen’se sich

Ich mag es, wenn ich auf Leute stoße, die Projekte mit ihrer Schreibmaschine machen. Ich bin fasziniert von Straßen-Poeten wie Fabian Neidhardt, Schreibmaschinen-Künstlern wie Robert Doerfler, (Schund-)Romanautoren wie Helmut „Jason Dark“ Rellergerd („Geisterjäger John Sinclair“) oder das Projekt „Galerie der verlorenen Heimat“ des Journalisten und Field Writers Gerhard Richter.

Aber es muss nicht immer so groß sein. Auch das Projekt von Rosa finde ich toll. Die 94-Jährige amüsiert nämlich mit ihrer Olympia Monica. Rund 100 Anschläge braucht sie auf ihrer Schreibmaschine für einen Lacher. Seit wann sie die Witze verschenkt, weiß sie gar nicht mehr. Rosa möchte einfach nur Menschen zum Lachen bringen.

Dieser Beitrag „Da freuen’se sich“ von Carolin Albers, Barbara Haas und Moritz Peters entstand im Rahmen des Lehr- und Forschungsbereichs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der Hochschule Hannover.

Rodja

PS: Ja, solche Geschichten mag ich sehr gerne. Falls also jemand etwas weiß…

Da freuen'se sich from Fotostudenten Multimedia on Vimeo.

Die Schreibmaschine im Sat.1-Frühstücksfernsehen

Frühstücksfernsehen… was für eine kranke Scheiße ist das denn? Will wirklich jemand ständig fröhliche Menschen sehen, wenn man selbst sich gerade grummelig einen Kaffee oder seinen Kindern das Frühstück macht?

Egal, hier geht es um die Schreibmaschine – und das Frühstücksfernsehen auf Sat.1 hat die Generation Y befragt, ob sie mit einer Schreibmaschine umgehen kann. Herausgekommen ist dieser kleine, aber nette Beitrag mit einer Erika Schreibmaschine. Interessant fand ich, dass eine der Personen anscheinend den Touchscreen vom Smartphone so sehr gewohnt ist, dass sie nicht auf der Tastatur tippen kann.

Rodja

PS: Man entschuldige bitte meine unflätige Flucherei…

„Das ‚F‘ hängt“… Ein Witz macht die Runde

Im November 2017 tauchte auf Youtube ein Sketch aus dem legendären Wiener Kabarett Simpl auf. Der Sketch, aufgenommen vom Fernsehsender ORF, handelt von einem mittelälteren Herren, der seine Schreibmaschine in ein Bürofachgeschäft bringt und reparieren lassen will, weil „das ‚F‘ hängt“. Leider bedient ihn aber ein jugendlicher Computer-Geek, der so ein Ding noch nie gesehen hat. Was folgt, ist ein Schlagabtausch zu den Vor- und Nachteilen des Computers.

Da steckt viel Wahres darin, vor allem beim Schluss-Gag kann man als überzeugter Schreibmaschinist nur schmunzelnd mit dem Kopf nicken.

Was diesen Sketch für mich aber noch interessanter macht, ist die Karriere, die der Witz anscheinend seit dem Erscheinen auf Youtube hinlegt. Ich habe nämlich auf Google Alert die Begriffe „Schreibmaschine“ und „typewriter“ eingestellt. Erscheint in einem Artikel einer dieser Begriffe, werde ich benachrichtigt. Und gerade heuer im Februar tauchten schlagartig mehrere Artikel auf. Als ich recherchierte, entdeckte ich, dass es vor allem Berichte über die Karnevalszeit in Deutschland waren.

So berichteten u.a. das „Westfalen-Blatt“, die „Freie Presse“, die „Münstersche Zeitung“, die „Badische Zeitung“, die „Schwäbische“, „Die Glocke“, die „Frankenpost“, die „Osthessen News“, das „Göttinger Tagblatt“, die „Allgemeine Zeitung“, die „Pforzheimer Zeitung“, der „Donaukurier“ und noch viele andere Lokalmedien – mal mehr, mal weniger ausführlich – über einen Sketch mit einer Schreibmaschine, bei der das „F“ hängt. Und auch auf Youtube lässt sich eine neue Version finden.

Aus Österreich fand ich einstweilen nur etwas in den „Bezirksblättern“. Und auf Youtube den Sketch der Privaten NMS Zwettl. Hier ist aber anzumerken, dass das Stück von Kindern aufgeführt wird. Wahrscheinlich hat ein Lehrer das Stück ausgesucht – und gleich zensiert (Stichwort: Porno).

Da würde es mich doch glatt interessieren, was die Kinder von der Schreibmaschine halten.

Die Karriere dieses Sketches finde ich wirklich beachtlich. Irgendetwas muss der Witz etwas haben, das die Leute anspricht. Jene Leute von den Faschingsgilden, die den Sketch in ihr Programm aufnahmen – aber auch das Publikum. Wählten die Narren, weil der Sketch sie persönlich ansprach? Oder hatten sie ihr mittelälteres Publikum im Sinn?

Ich nehme an, dass die Aufführungsrechte an dem Sketch wie ein Theaterstück gegen Geld verliehen werden. Gab es nun ein Sonderangebot für „Das ‚F‘ hängt“? Oder ein Mengenrabatt, wenn möglichst viele Faschingsgilde die Rechte kaufen? Warum spielten so viele Faschingsgilden den Sketch fast zur gleichen Zeit?

Ich glaube, ich werde der Geschichte dieses Stücks nachrecherchieren und einmal beim Kabarett Simpl nachfragen. Mich würde auch eine Stellungnahme des Autors sehr interessieren.

Eminem: „Walk On Water“

Bitch, I wrote „Stan“ – Eminem

Ich gebe es zu… HipHop und/oder Rap sind nicht so wirklich was für mich. Ich wüsste ad hoc nicht einmal, ob es einen musikalischen Unterschied zwischen den beiden Wörtern gibt. Ja, doch, einige Songs, die zu diesem Genre dazu gehören, gefallen mir (siehe auch diesen Post hier). Aber es ist nicht so wirklich meine Richtung. Wobei ich betonen möchte, dass ich sehr wohl die Wort-Akrobatik der Musiker bewundere – und es würde mir nie im Traum einfallen, diesem Genre auch nur irgendwie eine Berechtigung abzusprechen. Es ist halt nur nicht mein Stil. Vor allem das Kompetitive, diese Battles, behagen meinem an sich introvertierten Charakter überhaupt nicht. So selbstbewusst und aggressiv sich selbst auf die Brust zu klopfen und dabei „Dei Mudda!“ intonieren… dazu gehört es Balls, die ich nicht habe.

Was mir aber immer getaugt hat, ist dieses Klischeebild von Rappern, das in Filmen und Musikclips so oft zitiert wird. So trägt Eminem in dem Oscar-gekrönten „8 Mile“ (Oscar für besten Filmsong von – eh kloar – Eminem) ständig ein Notizbuch mit sich herum, in das er seine Rhymes hineinkritzelt. Das erinnert mich auch an meine aktive Comiczeichner-Phase, als ich auch dauernd so ein Büchlein mit mir herumtrug, um Pointen, die mir einfielen, schnell aufzuschreiben.

Rapper haben es also mit Wörtern – und das gefällt mir. Sie machen sich Notizen – und einige setzen eben auf analoge Techniken, wie Eminem (im Film) auf Notizbücher oder Macklemore (wie im oben erwähnten Post ersichtlich) auf Schreibmaschine.

Im Dezember 2017 veröffentlichte Eminem sein neuntes Studioalbum „Revival“. Dazu brachte der 45-jährige US-Rapper (45?!? Verdammt, der hat sich gut gehalten) auch das Video zur Singleauskoppelung „Walk On Water“ heraus. Und in diesem Clip sieht man eine Klon-Armee von Eminems an Schreibmaschinen (Smith Corona Classic 12, laut einigen Kommentaren im Internet). Und diese Armee tippt und tippt manisch unsinnige Zeichenfolgen in ihre Scheibmaschinen. Doch langsam formen sich bei einem dieser Eminems so was wie Wortfragmente, sogar Sätze. Und letztendlich hat er einen fertigen Rhyme, den er triumphierend in die Kamera rappt.

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Was mich an Eminem immer ein bisschen fasziniert hat, ist seine Art der Selbstreflexion. Einerseits lebt Rap von der Darstellung eines übersteigerten Selbstbewusstseins, andererseits zeigt Eminem immer wieder, dass auch er unsicher sein kann, dass er ein Mensch mit Fehlern ist, der von Zeit zu Zeit strauchelt. In „Walk on Water“ beschreibt der Rapper nun den Schaffungsprozess eines Songs. Seine Fans glauben immer, dass Eminem die Wörter und Reime nur so aus dem Ärmel schüttelt. Doch der Song/das Video zeigen, dass es harte, manische Arbeit ist, bis man den roten Faden findet – und von dem aus dann das Lied weiterspinnt.

Aber Eminem zeigt noch etwas. Nicht nur Talent und harte Arbeit zählen, sondern auch noch ein anderer, ganz wichtiger Faktor: der Zufall! Denn in dem Clip wird nämlich laut diversen Plattformen wie Genius.com auch das Infinite-Monkey-Theorem (auf Deutsch das Theorem der endlos tippenden Affen) zitiert.

Es gibt mehrere Varianten dieses Theorems. Ich kenne jenes, dass, wenn in einem Raum lauter Affen an Schreibmaschinen sitzen und tippen, irgendwann einmal ein Werk von Shakespeare rauskommt. Eine andere Variante besagt, dass auch ein Affe alleine das schafft, wenn er denn ewig tippt.

Ich glaube auch, dass Eminem dieses Theorem mit einem ironischen Augenzwinkern kommentiert. Denn obwohl viele Eminems an ihren Maschinen sitzen und in die Tasten hauen – und dementsprechend ein Meisterwerk rauskommen müsste, klingt der Reim, den Eminem am Ende in die Kamera schmettert, nach… nun ja… Anfänger-Niveau.

Rodja

PS: Und hier tritt noch zusätzlich der „Hanx-Effekt“ ein, der nach Tom Hanks benannt ist. Seit bekannt ist, dass der US-Schauspieler Schreibmaschinen sammelt, steigen die Preise für Vintage Schreibmaschinen. Im Fall von Eminem wird die Smith Corona Classic 12 auf Ebay quasi schon als „Schreibmaschine, die von Eminem benutzt wird“ verkauft.

„Uncommon Type“ von Tom Hanks

Momentan erfahren Schreibmaschinen ja einen ziemlichen Hype – und dass so ein altes Gerät in den Mittelpunkt des Medieninteresses gerät, haben wir unter anderem einem Oscar-Preisträger zu verdanken: Tom Hanks, der selbst ein großer Schreibmaschinen-Enthusiast ist und über Hunderte von Schreibmaschinen sein eigen nennt.

Nicht nur, dass er sein prominentes Gesicht und seine Expterise der Dokumentation „California Typewriter“ leiht, nein, er hat auch ein Buch mit Kurzgeschichten veröffentlicht. „Uncommon Type“ (der deutsche Titel „Schräge Typen“ soll im Februar 2018 erscheinen) beinhaltet 17 Kurzgeschichten, die Hanks auf verschiedenen seiner mechanischen Schreibmaschinen getippt hat. “In den zwei Jahren, die ich an den Geschichten gearbeitet habe, habe ich Filme in New York, Berlin, Budapest und Atlanta gedreht und überall geschrieben. Ich habe in Hotels bei Presse-Tourneen geschrieben, ich habe im Urlaub geschrieben. Ich habe im Flugzeug, zu Hause und im Büro geschrieben”, teilte Hanks den Medien mit.

© Rodja Pavlik

Nun ist das Buch in Amerika bereits erschienen – und ich habe mir natürlich ein Exemplar besorgt, ein Paperback. Zwar habe ich noch nicht reingelesen (Zeit ist momentan ein äußerst kostbarer Luxus, den ich mir nicht leisten kann), aber allein die Aufmachung ist für Schreibmaschinen-Fans sehr interessant. Neben vier Postkarten (mit Buchcover und drei verschiedenen Schreibmaschinen – Olivetti Underwood, Groma Kolibri (kyrillische Schriftzeichen) und Continental als Motiven) befinden sich auch im Inneren des Buches Bilder der Schreibmaschinen, mit denen der Hollywood-Schauspieler seine Geschichten geschrieben hat (u.a. Olympia, Remington, IBM, etc., etc.). Die Bilder sind aber auf Papier gedruckt, so dass ein Laie wie ich nicht wirklich Details erkennen kann. Vielleicht bietet die teuere Hardcover-Version des Buches eine optisch bessere Qualität.

Momentan ist ja Hanks auf medialer Promo-Tour für sein Buch (wie in dem unten angeführten Clip von der TV-Show „CBS Sunday Morning“). Und ja, auch ich habe mit meinen bescheidenen Mitteln versucht, ihn für meinen Blog zu interviewen. Ich geb’s zu, ein bisschen größenwahnsinnig, aber ich wollte es zumindest ausprobieren. Und bis dato hat sich sein Agent eh noch nicht mit meinem Sekretariat in Verbindung gesetzt. (Nicht, dass ich wirklich damit gerechnet hätte, aber träumen wird man ja wohl noch dürfen, dass einen der Hauch von Hollywood streift.)

Wie gesagt, ich bin noch nicht wirklich dazu gekommen, das Buch zu lesen (da habe ich noch eine lange Liste abzuarbeiten). Die Reviews zu „Uncommon Type“ lesen sich aber auch sehr zwiespältig. Ich bezweifle aber, dass mein Englisch so gut ist, dass ich beurteilen kann, ob Tom Hanks‘ Kurzgeschichten gute oder schlechte literarische Qualität aufweisen. Aber eine Rezension werde ich definitiv noch nachliefern…

Rodja

PS: Was die Postkarten betrifft… Ach herrje, die sind mir schon fast zu schade, um sie wirklich zu verschicken… :-/

TV-Porträt über Schreibmaschinen-Künstler Robert Doerfler

Einfach großartig. Ich bin ja ein bisschen ein Fan von der Kunst des Chemnitzers Robert Doerfler, den ich hier schon öfter mal vorgestellt habe. Der Deutsche tippt mit seiner Schreibmaschine Bilder – und die schauen wesentlich besser aus, als die Zeichnungen, die ich mit der Hand anfertige. Nun hat der MDR ein kleines Porträt über den Typewriter Artist produziert.

Von Robert habe ich schon einige Sachen wie einen Druck, Postkarten und zwei T-Shirts – das hier und auch das ASCII-Porträt von Chewbacca (ich bin ja dafür, dass er auch noch Darth Vader macht), das Robert im MDR-Beitrag trägt.

Rodja

INFO: Robert Doerflers Homepage: http://typewriter-art.de/