Happy Typewriter Day 2016

© Rodja Pavlik

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Ganz liebe Grüße von meiner Princess 300 – in Schreibschrift und mit rot-blauem Farbband.

Rodja

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Das Wort zum Sonntag – 20.12.2015

Meine Princess 300 hat den Blues – und träumt von ganz großem Kino…

*** jetzt neu – mit Schreibschrift und blauem Farbband ***

© Rodja Pavlik

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Type-In in Wien – so war’s…

Gut, ich gebe es zu. Es ist vielleicht nicht die klügste Idee, am (gefühlt) heißesten Tag des Jahres ein Type-In auf der Sonnenseite der Praterstraße zu veranstalten. Aber ich muss sagen, es hat mir trotz der 38 Grad Außentemperatur sehr gut gefallen.

Die Location Supersense im Dogenhof, die Blitzdichterin Nicola Gold empfohlen hat, war goldrichtig.

Little Venice in Vienna

Little Venice in Vienna

Gekommen sind Nicola Gold, unser Schweizer Ehrengast Georg Sommeregger (der eigentlich ein Österreicher ist) und meine Wenigkeit. Ein bisschen später stieß auch der Schriftsteller Herbert Maurer samt Anhang dazu. Es wollten noch ein paar mehr kommen, aber vermutlich war es denen zu heiß. (Von einem weiß ich, dass sein Auto zusammengebrochen ist.)

Aber was ist das Supersense eigentlich? Ist es a) ein Café, b) ein Tonaufnahmestudio, c) ein Vintageshop mit sehr interessanten Papierwaren (selbst geschöpft oder antiquarisch), d) ein Museum zum Anfassen, e) ein Musikgeschäft, oder g) es trifft eh alles zu?

Wer g) angekreuzt hat, liegt nicht falsch. Hin- und hergerissen zwischen Herumstöbern in denkmalgeschützen Mauern und Plaudern mit den anderen Schreibmaschinen-Fans verbrachte ich zwei tolle Stunden in einem stimmigen Ambiente.

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Ebenfalls gekommen sind natürlich auch „unsere“ Maschinen. Zwei Hermes Babys, eine Princess 300, eine Brother (deren Bezeichnung ich mir nicht so genau gemerkt habe) und natürlich das Glanzstück – die Remington Noiseless 7 von Nicola Gold. Das gute Ding aus den 1930ern ist ja nicht unbedingt für den mobilen Einsatz gedacht, deswegen hat sich Georg erlaubt, Nicola eine Hermes Baby als Reisegeschenk dazu lassen. (Höre ich da ein „Awwwwwwww“?)

remington

Und dann kam es zum Wett-Tippen. Fünf Minuten einen Text abschreiben. Komisch, eigentlich dachte ich, dass ich ganz gut tippen kann – aber nach den fünf Minuten habe ich gemerkt, dass sich doch ein leichter Krampf in der Hand breit macht. Georg hat gnädigerweise gemeint, dass wir alle Sieger wären. (In Wirklichkeit war er der Schnellste – und ich Zweiter. Ich sag nur eins: Revanche!).

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Übrigens gibt es von Nicola eine Schallplatte im Supersense. Eine der ersten Aufnahmen, die hier durchgeführt wurden – und zwar das Tippen auf einer Schreibmaschine.

Im Großen und Ganzen ein sehr nettes, entspanntes erstes Treffen hier in Wien/Österreich. Und das nächste Mal sollte es bei kühleren Temperaturen stattfinden. Und vielleicht kommt ja noch der eine oder andere Schreibmaschinen-Fan hinzu.

Rodja

Georg, Nicola und Rodja

Georg, Nicola und Rodja

Auch die Jugend zeigt sich von der Schreibmaschine begeistert

Auch die Jugend zeigt sich von der Schreibmaschine begeistert